Samstag, 7. Januar 2012 (Thema: Entrepreneurship|Tags: Buch, VC)


Entrepreneur Myths : The Startup’s Bible
Damir Perge
Kindle Buch, 3352 KB
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Trailer-Video zum Buch
In diesem Werk bespricht der Autor, der ehemaliger Gründer und momentaner Venture-Capitalist ist, geläufige Mythen der Gründer. Manche sind wirklich gängig, andere sind eher ungewöhnlich. Hier sind 50 plus ein paar Bonus Mythen gesammelt worden und in einer sehr offenherzigen Art und Weise dem Leser nähergebracht worden. Es liest sich manchmal aufgrund der offenen Sprache etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Grundlagen sind schon interessant.
Etwas merkwürdig ist auch der Hochgesang des Autors auf seinen Company-Dog, also wirklich ein Haustier, und die Marotte ein Haustier als Unternehmensmaskottchen zu beschäftigen! Sein Hund verstarb bei der Fertigstellung des Buches.
Am Interessantesten sind die beiden Kapitel über die Venture Valuation und die Bewertung des Teams in Dollar. Hier gibt der Autor Daumenregeln, die sich leicht anwenden lassen.
Abgeschlossen wird das Buch von zwei Befragungen, deren Ergebnisse man allerdings nur online erhält. Wenn man seine Daten dem Autor nicht zur Verfügung stellen will, sollte man sich also nicht die Mühe machen die Fragen zu beantworten.
Auch sind 2-3 Kapitel nur online nach einer Registrierung erhältlich. Die Mühe habe ich mir noch nicht gemacht, so dass ich zu deren Qualität nichts sagen kann.
Fazit: eine interessante Offenlegung der Sichtweise eines erfahrenen Gründers/VCs
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Freitag, 6. Januar 2012 (Thema: Entrepreneurship|Tags: Bootstrapping, Buch)


Bootstrapping 101: Tips to Build Your business with Limited Cash and Free Outside Help
von Bob Reiss
190 Seiten
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Der Autor hat in 20 Kapiteln diverse Gesichtspunkte einer Unternehmensgründung aus dem Blickwinkel des Bootstrappings bleuchtet, also der Eigenfinanzierung oder besser der Finanzierung aus Umsätzen. Hierbei sind die meisten Kapitel für internationale Gründer relevant, nur das über die amerikanische Verwaltung ist aus offensichtlichen Gründen weniger relevant, wenn auch interessant. Vielleicht kann sich hier die deutsche Politik mal ein Vorbild nehmen.
Das Buch liest sich flüssig, es ist ja auch nicht besonders lang, wenn ich auch gestehen muss, dass ich eine längere Pause in der Mitte eingelegt habe. Der Inhalt ist solide, wenn auch nicht von besonderer Neuheit gekennzeichnet. Hier erwartet einen das nötige Handwerkszeug und keine neuen Theorien oder Einsichten.
Fazit: kann man lesen, besonders wenn man bootstrapped
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Freitag, 6. Januar 2012 (Thema: Bildung|Tags: universitär)

gelehrt von: Chuck Eesley
Beginn: Januar 2012
gelehrt von: Steve Blank [siehe Four Steps to the Epiphany]
Beginn: Februar 2012
Fazit: Ich habe mich für beide Kurse eingeschrieben und hoffe, dass die investierte Zeit Gewinn abwirft.
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Sonntag, 25. Dezember 2011 (Thema: Betriebswirtschaftslehre|Tags: Accounting, Buch)


Bilanzen lesen. Taschen Guide – Einfach Praktisch
von Manfred Weber
126 Seiten
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Dieses schmale Büchlein führt in das Lesen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ein. Ein weiterer Kernpunkt der Darstellung ist das Thema Bewertung und wie man sie richtig vornimmt.
Die Darstellung von Finanzkennzahlen ist in Financial Intelligence for Entrepreneurs: What You Really Need to Know about the Numbers griffiger beschrieben.
Fazit: ultra-knappe Einführung in die Begrifflichkeiten, eigentlich zu knapp um nützlich zu sein
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Samstag, 24. Dezember 2011 (Thema: Entrepreneurship|Tags: Buch, Empfehlung)


Start Small, Stay Small: A Developer’s Guide to Launching a Startup
von Rob Walling
214 Seiten
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In diesem Buch wird Micropreneurship für Programmierer propagiert. Dabei handelt es sich um 1-Personen-Unternehmen im Software oder Internet Bereich. Eine Person stellt das Produkt her oder kauft es an und vermarktet es dann.
Das Buch beginnt mit der Wahl der Nische, wobei hier eine kleine zu bevorzugen ist, einfach weil eine große Marktdurchdringung einfacher erreichbar ist und das Marketing sehr viel einfacher, gezielter und vor allem billiger ist. Es werden praktische Tipps zum Finden einer Nische gegeben und dann geht es auch schon über zum Produkt. Hierzu wird nicht viel gesagt, außer dass man es auch kaufen oder die Herstellung outsourcen kann.
Ein weiteres Schmankerl ist das Kapitel über die Verkaufswebseite. Eine sehr pragmatische und praktische Herangehensweise zeichnet die Darstellung aus. Dann folgt etwas über Marketing im Kontext des Micropreneurships.
Schließlich werden virtuelle Assistenten als Möglichkeit genannt mehr billiger in der gleichen Zeit zu erreichen. Auch soll man bedenken, dass man eine Funktion in einer ersten Version durch einen VA erledigen lassen kann statt sie aufwendig zu automatisieren. Hier kann man viel Arbeit sparen, wenn die Idee sich nicht trägt.
Als Abschluß der Bemühungen steht ein weiteres Wachstum des Unternehmens oder ein Verkauf. Auch wenn man hier nur Multiples im Bereich von 0,1-2,0 erreichen kann. Also 1 – 24 Monate des Profits, je nach dem Automatisierungsgrad.
Insgesamt ist es ein feines, kleines Buch. Der Content entstammt zu einem großen Teil der Micropreneur Academey, wo man auch einen Freimonat erhält, wenn man das Buch besitzt.
Fazit: eine kleine Empfehlung
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Dienstag, 20. Dezember 2011 (Thema: Entrepreneurship|Tags: Buch, universitär)


Survival Tactics: The Top 11 Behaviors of Successful Entrepreneurs
von Ted Sun
198 Seiten
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Dieses Buch ist aus einer Studie über Entrepreneure entstanden, wobei die besonderen Eigenschaften und Einstellungen der erfolgreichen Gründer herausgefunden werden sollten. Leider liest sich das Buch auch sehr akademisch. Die vielen Referenzen nach jedem kleinen Kapitel stören nicht wirklich, auch wenn sie im nicht-akademischem Umfeld eher ungebrauchlich sind. Aber der Text ist sehr zäh zu lesen.
Leider habe ich durch die Lektüre nichts gelernt und stehe danach genauso da wie allzuvor. Kein gutes Zeichen für ein Buch, das etwas im Leser bewegen will.
Es werden 11 Verhaltensweisen näher beleuchtet:
- Constant Learning
- Technical Profiency
- Self-Confidence
- Co-Dependence
- Risk Taking
- Reactive
- Employee Training and Development
- Team-based Decisions
- Being Surprised
- Measurements and Responsiveness
- Action without Full Information
Fazit: lieber ein anderes Buch konsumieren, bringt vielleicht mehr
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Sonntag, 18. Dezember 2011 (Thema: Entrepreneurship|Tags: Buch)


The Web Startup Success Guide
von Bob Walsh
440 Seiten
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Dieses Buch behandelt wie der Titel schon verrät Internetstartups. Der Lebensweg von der wertschaffenden Idee über die Plattformen und die Finanzierung bis hin zum Verkauf wird dargestellt. Besonders interessant ist die Aufzählung der Plattformen, die man nutzen bzw. bedienen kann:
- Software As a Service
- Platform As a Service
- Mobile
- Hybrid aus Net und Desktop
- Open Source CMS
- Mac und Windows Desktop
Auch werden (online) Tools für den angehenden Gründer sehr breit dargestellt. Leider ist die Aktualität des Werkes nicht mehr die allerbeste, so dass sich hier schon die eine oder andere Veränderung ergeben hat.
Das Kapitel über Social Media ist knackig und wird – wie auch das übrige Buch – von interessanten Interviews mit Persönlichkeiten des Gründungsgeschehens gekrönt.
Schließlich gibt es noch ein schmales Kapitel über die Time-Managment Methode “Getting Things Done” von David Allen. Um die Methode allerdings richtig zu verstehen sollte man sich schon ein Buch des Erfinders gönnen.
Fazit: das Buch ist nicht mehr das aktuelle Referenzwerk, als das es vielleicht mal gedacht war, allerdings machen die Interviews alleine es lesenswert
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Dienstag, 6. Dezember 2011 (Thema: Entrepreneurship|Tags: Buch, Self-Growth)


Cashflow Quadrant: Rich dad poor dad
von Robert T. Kiyosaki
334 Seiten
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In diesem Buch rekapituliert der Autor das Vier-Quadranten System aus seinem ersten Buch. Links sind der Employer and der Self-Employed, auf der rechten Seite sind Business und Investor. Das Buch handelt nun davon, wie man von der linken Seite zu der rechten kommen kann.
Der Autor stellt 3 Arten des Business Systems vor:
- Traditionelle Unternehmen, bei denen man das System selbst herstellt
- Franchise, bei denen man ein fertiges System kauft
- Network Marketing, bei dem man einem System beitritt
Der Autor stellt 7 Stufen des Investors vor:
- those with nothing to invest
- borrowers
- savers
- “smart” investors
- long-term investors
- sophisticated investors
- capitalists
Besonders interessant ist das etwas andere System des Accountings, dass der Autor von seinem Rich Dad gelernt hat: ein Kredit wird wie üblich als Liability des Kreditnehmers und als Asset des Kreditgebers verzeichnet. Die Bücher gleichen sich nun gegenseitig aus. Des einen Asset ist des anderen Liability und umgekehrt.
Asset wird hier (nach dem Rich Dad) als etwas definiert, das einen positivem Cash-Flow erzeugt. Eine Liability hingegen hat einen Negativen.
Das Wirtschaftssystem wird als Spiel “wer ist wem verschuldet” bezeichnet. Der Rat lautet nun niemals schlechte Schulden anzuhäufen, wobei schlecht hier bedeutet, dass man die Schuld und die Zinsen selber zahlen muss. Kominationsgeschäfte mit mehreren Parteien werden propagiert, bei denen der Investor am Ende mit einem effektiv positivem Cash-Flow dasteht.
Fazit: Das Buch ist schnell gelesen und hat die eine oder andere Idee zu bieten.
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Sonntag, 25. September 2011 (Thema: Entrepreneurship|Tags: Agilität, Buch, Empfehlung)


The Lean Startup: How Today’s Entrepreneurs Use Continuous Innovation to Create Radically Successful Businesses
von Eric Ries
336 Seiten
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Dieses Buch fasst die Erkenntnisse von Eric Ries über die Lean Startup Bewegung zusammen, die er kontinuierlich auf seinem Blog StartupLessonsLearned veröffentlicht.
Der Kerngedanke des Lean Startups ist die Ergänzung eines agilen Entwicklungsprozesses durch einen Prozess des Customer Developments, wie er in Four Steps to the Epiphany vertreten wird. Hierbei wird eine enge Schleife von Build, Measure, Learn gefahren, die zu einem Produkt-Market-Fit führen soll. Wichtig sind hierbei die richtigen Metriken auszuwählen für das Messen des Erfolgs.
Der Autor hat drei Motoren des Wachstums identifiziert:
- sticky growth: User bleiben auf der Plattform und sammeln sich dort an
- viral growth: Jeder User bringt noch (ein wenig) mehr als einen weiteren User mit auf die Plattform, auch wenn er u.U. schnell die Plattform verlässt
- paid growth: Jeder User wird durch jenes Geld gekauft, dass ein vorheriger User an Profit abgeworfen hat
Je nach Motor sind nun andere Metriken relevant: User Retention, Viral Coefficient, User Acquisition Cost & User Livetimevalue.
Auch wird eine kleine Batch Size propagiert, möglichst eine von Eins. Diese Terminologie stammt aus dem Lean Manufacturing und bezieht sich dort auf die Massenfertigung. Für ein Internetstartup bedeutet das nun, dass man möglichst Continuus Deployment fährt und jedes einzelne kleine Feature einzeln ausliefert. Und das möglichst getestet und vermessen bspw. per A/B Test. Eine kurze Sprint Dauer ist ein erster Schritt dazu, aber Continuus Deployment geht darüber hinaus. Das geht soweit, dass teilweise im Durchschnitt 30 “Features” pro Tag ausgeliefert werden.
Das Buch ist schnell gelesen, fast zu schnell. Eric liefert viele Anekdoten und Beispiele von Startups, die er betreut hat.
Fazit: empfehlenswerter Lesestoff, im Valley gerade sehr in
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Mittwoch, 7. September 2011 (Thema: Entrepreneurship|Tags: Buch, gamification)


Gamification by Design: Implementing Game Mechanics in Web and Mobile Apps
von Gabe Zichermann und Christopher Cunningham
208 Seiten
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Dieses Buch behandelt das Thema, wie man eine Webapp um spielerische Mittel anreichert und damit einen größeren Wert für den Kunden erwirkt. Es bietet erstmal einen groben Überblick über das Spieldesign und die Spielertypen (im Wesentlichen Bartle). Dann folgen die Themen Spielmechanik, Punkte, Level, Bestenlisten (engl. leaderboards), Abzeichen/Errungenschaften (engl. badges) und Herausforderungen, etc.
Dann werden drei Fallstudien kurz dargebracht: Nike+, Stackoverflow und Health Month. Schließlich gibt es ein wenig Programmierpraxis: ein Railsforumprojekt namens Altered Beast wird gamifiziert. Danach wird die white-label Gamifizierungsplattform Badgeville vorgestellt. Diese beiden Kapitel bieten nicht viel mehrwert und man hätte getrost darauf verzichten können, ist doch die Implementierung recht einfach und jeder halbwegs erfahrene Webentwickler kann das umsetzen, wenn die Konzepte klar sind.
Insgesamt gesehen hat mir das Buch gefallen, auch wenn es Schwächen hat und der relevante Teil recht kurz ist.
Fazit: ein safter Einstieg in das Thema
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