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Gründerszene DB

Monats-Archive: Januar 2010




Go Big or Go Home: How the Next Generation of Startup Companies Think Big, Grow Fast, and Dominate Markets Overnight
von Wil Schroter
276 Seiten
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Go BIG! Companies beachten folgende Punkte auf ihrem Weg zur Größe:

Scale Quickly
Adress Big Markets
Thinking Big and Starting Small
Grow Profitably

Der Autor schlägt vor das Unternehmen mit dem Ende im Blick aufzubauen, also das Pferd von hinten aufzuzäumen. Also soll schon am Anfang ein möglicher Exit, also ein Verkauf des Unternehmens an ein größeres Unternehmen, ins Auge gefasst werden.

Auch wird vorgeschlagen das der Zustand der Geldlosigkeit gut ist, weil er den Fokus auf Kunden und Umsätze festigt, so dass weniger relevante Dinge zurücktreten müssen.

Der Autor stellt fest, dass man wissen muss wo seine Silver Bullets liegen, bevor man Kapital akquiriert. Diese stellen fest, durch welche Maßnahmen und Aktionen das neue Kapital in Wachstum und Umsatz übersetzt wird.

Wenn man dann die Silber Bullets identifiziert hat und am besten noch einen Track-Record von wachsenden User-Zahlen oder einer anderen passenden Metrik hat, dann ist es an der Zeit Venture Kapital aufzunehmen. Dann wenn man hot ist.

Wenn man dann wächst, sollte man trotzdem schlank bleiben – insbesondere was das Personal angeht. Schlank und mit Laser-artigem Fokus!

Das Buch liest sich angenehm und der Fokus auf schnell wachsende Unternehmen ist auch interessant, aber ob ich genug mitgenommen habe, um den Leseaufwand zu rechtfertigen, weiß ich noch nicht.

Fazit: nette Lektüre




Der Seestern und die Spinne
von Ori Brafman, Rod A. Beckstrom
192 Seiten
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Das Buch “Der Seestern und die Spinne” behandelt den Trend zu dezentralen Organisationsformen. Es wurde in dem Interview mit Joel Kaczmarek von Gründerszene empfohlen.

Die Autoren bilden die Metaphern der Spinne für zentralisierte und des Seesterns für dezentralisierte Organisationen. So kann eine Spinne nicht ohne ihren Kopf überleben, der Seestern hat keinen. Die Spinne überlebt nicht, wenn man ihr zu viele Beine abschneidet – ein einzelnes Seesternbein kann alleine überleben und wieder zu einem vollem Tier heranwachsen.

Es werden fünf “Beine” identifiziert, auf denen eine dezentrale Organisation basiert:

Bein Eins: Gruppen und Kreise
Bein Zwei: Der Katalysator
Bein Drei: Wertesystem
Bein Vier: Das bereits vorhandene Netzwerk
Bein Fünf: Der Vorkämpfer

Über den Katalysator wird viel gesprochen. Er wird im Gegensatz zu dem üblichen Manager gesetzt. In dezentralen Organisationen wird eher der Katalysator benötigt.

Dann werden noch drei Strategien gegen dezentrale Organisationen gegeben: Die Ideologie ändern , Zentralsisieren (Der Kuh-Ansatz) und Dezentralisiere dich selbst (Wenn du zu schwach bist, dann schließ dich dem Starken an.). Also man soll entweder die Ideologie der dezentralen Organisation so verändern, dass sie ihre Attraktivität verliert, oder der dezentralen Organisation Besitz überantworten und sie so zentralisieren. Wenn all das nichts nützt, muss man selber diese Organisationsform annehmen.

Abgeschlossen wird das Buch dann durch 10 Regeln – die neue Welt: Größennachteile, der Netzwerkeffekt, die Energie im Chaos, Wissen an den Rändern, jeder möchte einen Beitrag leisten, Vorsicht vor der Hydra, Katalysatoren sind klasse, die Werte machen eine Organisation, Messen, Kontrollieren und Lenken, flach sein oder flach gewalzt werden.

Interessant zu lesen sind die vielen Beispiele von dezentralen Organisationen – von al Qaida bis Skype – und auch die in der Wirtschaft so erfolgreichen hybriden Ansätze. Für letztere ein Beispiel ist eBay. Die Plattform wird zentral angeboten, aber das so wichtige Bewertungssystem, das Vertrauen schafft und der große Vorteil von eBay über andere Angebote war, ist dezentral.

Das Buch ist interessant zu lesen und macht einen nachdenklich in welche Richtung die Zukunft des Wirtschaftens liegt – Zentralisierung oder Dezentralisierung.

Fazit: ich kann eine Empfehlung aussprechen




Guerilla Marketing on the Internet
von Jay Conrad Levinson, Mitch Meyerson, Mary Eule Scarborough
304 Seiten
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Das Guerilla Marketing Buch über das Internet behandelt genau das. Beim Guerilla Marketing wird anstatt Geld Zeit, Energie und Vorstellungskraft investiert. Dieses Buch ist der Internet-Folgeband zum Buch Guerilla Marketing in 30 Days. Genau wie dieses werden die einzelnen Themen nur angerissen, was aufgrund der beschränkten Seitenzahl auch garnicht anders sein kann. Die Web 2.0 Themen kommen für meinen Geschmack ein wenig zu kurz, fast wie ein Nachgedanke.

Trotzdem ist das Buch lesenswert und es liest sich auch sehr flüssig. Es ist von Praktikern für Praktiker geschrieben. Denn das Lesen und das Studium des Guerilla Marketing alleine bringt noch keine Penunze ein. Erst wenn man danach handelt, wird ein Schuh draus.

Fazit: empfehlenswert als Überblick und Checkliste

Was verbindet Sie mit dem Exist-Gründerstipendium?

Ich war als wissenschaftliche Mitarbeiterin direkt in der Gründungsunterstützung bei den beiden EXIST-Gründungsinitiativen an der Bauhaus-Universität Weimar und an der Technischen Universität Dresden tätig. Während dieser Zeit haben wir insbesondere das EXIST-Gründerstipendium genutzt, um gründungsinteressierte Studierende, Absolventinnen und Absolventen sowie Wissenschaftler zu motivieren, ihre innovativen Geschäftsideen in Form einer Unternehmensgründung umzusetzen. Als Gründernetzwerk haben wir die EXIST-Gründerstipendiaten u. a. bei der Antragstellung der Förderprogramme, bei der Businessplanerstellung und bei der Suche nach Kooperatoren und Kapitalgebern unterstützt. Ziel dieser unserer Aktivitäten war es aufzuzeigen, dass die unternehmerische Selbständigkeit eine echte berufliche Alternative zu einem Angestelltenverhältnis sein kann. Seit einem Jahr betreue ich neben der Öffentlichkeitsarbeit für EXIST auch die fördertechnische Umsetzung der EXIST-Gründerstipendien im Bereich Kreativwirtschaft beim Projektträger Jülich im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.



Was ist Ihr persönlicher Blick auf Entrepreneurship?

Entrepreneurship verlangt eine kreative schöpferische Geisteshaltung und eine Art von „entrepreneurial spirit“, den die Unternehmensgründer und Unternehmer idealerweise mitbringen. Entrepreneure haben meist eine ausgeprägte Motivation, neue Chancen zu nutzen, Marktlücken aufzuspüren und haben den Mut, sich der unternehmerischen Herausforderung zu stellen. Dies impliziert auch ganz spezielle charakterliche Eigenschaften, wie Risikobereitschaft, Kreativität, Offenheit für Neues, eine große Portion Neugier und vor allem den Drang zur Selbstverwirklichung. Zum anderen lässt sich Entrepreneurship auch als Aktivität auffassen und steht in diesem Sinne für Unternehmertum, unternehmerisches Denken und Handeln und das Gründen eines Unternehmens selbst. Für Entrepreneurship existiert im Deutschen kein Äquivalent. Entrepreneurship hat sich in den letzten Jahren als wissenschaftliche Disziplin etabliert, die Zahl der Gründerlehrstühle an den deutschen Hochschulen stark gewachsen, auf mittlerweise 62. Das spielt bei der Ausbildung von Studierenden eine entscheidende Rolle. Die unternehmerischen Fähigkeiten können durch die Ausbildung an den Hochschulen weiter vertieft werden, wie z. B. Ideen in Konzepte einzubinden, interdisziplinär zusammenzuarbeiten, strategisch Problemlösungen zu entwickeln, Marktlücken aufzutun und aber auch schlichtweg ein Unternehmen zu führen und die Bildung von Unternehmenskultur positiv zu beeinflussen. Im Mittelpunkt dieser Ausbildungsmaßnahmen steht die Entwicklung von Gründerpersönlichkeiten. Ich bin jeden Tag aufs Neue begeistert, wie viel kreatives Potenzial es an unseren Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland gibt. Tagtäglich bekommen wir sehr viele Anfragen von Interessierten, die neue Geschäftsideen in unterschiedlichster Ausprägung und in den verschiedensten Bereichen umsetzen möchten und noch eine Frühphasenfinanzierung benötigen, um loslegen zu können.



Was ist das Exist-Gründerstipendium und für wen kommt es in Frage?

EXIST-Gründerstipendium ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss ausgezahlt. Studierende, Absolventen und wissenschaftliche Mitarbeiter von deutschen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen können maximal ein Jahr durch die Sicherung ihres Lebensunterhalts mit einem Stipendium gefördert werden. Finanziert werden je nach Graduierung bis zu 2.500 Euro Personalkosten monatlich, für maximal drei Personen, und bis zu 17.000 Euro Sachmittel, die zur Umsetzung des Unternehmens benötigt werden, sowie 5.000 Euro für Coaching. Voraussetzung ist eine innovative Geschäftsidee für ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung mit wissensbasierten oder technologieorientierten Charakter. EXIST-Gründerstipendium ist ein wichtiges Instrument zur Motivation und Finanzierung von Personen mit innovativen Geschäftsideen. Angehende Unternehmensgründer können damit das finanzielle Risiko bei einer Unternehmensgründung sehr gering halten – der Lebensunterhalt wird durch das Stipendium getragen. Außerdem werden die geförderten Stipendiaten während ihres gesamten Gründungsprozesses kostenlos durch Gründernetzwerke an den Hochschulen betreut und bei der Erstellung der Businesspläne unterstützt. Das Spektrum der Förderung erstreckt sich z. B. über neue E-Commerce-Plattformen, neue Softwareanwendungen, ein Gerät zur Detektion von Sprengstoffen in Flüssigkeiten, bis hin zu Genanalysen von Tieren oder Verfahren zur Erzeugung von Schokoladenüberzogenem Trockenobst. Das Spektrum ist sehr breit und sehr vielschichtig.



Wer finanziert das Stipendium?

Das EXIST-Gründerstipendium ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds kofinanziert. Die finanziellen Mittel hierfür werden durch die Bundesregierung im Rahmen der Hightech-Strategie für Deutschland bereitgestellt.



Werden die Stipendiaten untereinander vernetzt?

Im Rahmen von EXIST werden die Stipendiaten zu Seminaren „Gründerpersönlichkeit“ und eingeladen, bei denen sie sich austauschen können. Durch die Gründernetzwerke an den Hochschulen vor Ort finden regelmäßige Gründertreffen statt, bei denen die Stipendiaten Erfahrungen austauschen können. Zusätzlich treffen sich die Stipendiaten zu branchenspezifischen Investorenforen. Die Stipendiaten tauschen sich zusätzlich über Internetforen aus, die sie in Eigenregie und meist Themen bezogen führen.



Wie viele Stipendien wurden schon vergeben und was sind die Erfahrungswerte damit, d.h. wie viele wachsen zu echten Unternehmungen heran?

Bis heute wurden genau 447 EXIST-Gründerstipendien von 747 gestellten Anträgen bewilligt. Die meisten Stipendien kamen aus den deutschen Universitäten und wurden größtenteils von wissenschaftlichen Mitarbeitern oder Absolventen beantragt. Ergebnis unserer kontinuierlichen Befragungen der ehemals geförderten Stipendiaten ist, dass nach Auslaufen der Förderung ca. 60% der gegründeten Unternehmen noch am Markt sind. Dabei ist nicht außer Acht zu lassen, dass einige der geförderten Stipendiaten die unternehmerische Selbständigkeit nur mittelfristig niederlegen, um zu einem späteren Zeitpunkt, die unternehmerische Selbständigkeit fortzuführen. In diesem einen Jahr der Förderung werden viele wichtige Erfahrungen gesammelt, die auch einer späteren Unternehmensgründung zu Gute kommen können.



Wie kann man sich über das Gründer-Stipendium informieren?

Empfehlenswert ist, sich zuerst über unsere Website www.exist.de zu informieren. Hier sind alle relevanten Informationen zur Förderung sowie downloadbare Antragsunterlagen und erfolgreiche Gründerbeispiele aufgeführt. Vor der Antragstellung ist unbedingt ein Gründernetzwerk zu konsultieren, mit dem die innovative Geschäftsidee diskutiert wird und die weiteren Schritte zur Antragstellung besprochen werden können.



Wie schnell läuft die Entscheidung über die Vergabe ab?

In der Regel dauert es durchschnittlich drei Monate vom Tag der Einreichung aller notwendigen Antragsunterlagen bis zum Tag der Zusendung des Zuwendungsbescheids.



Können Sie sagen, wie viele Stipendien im Moment in Berlin ansässig sind?

Durch die hohe Konzentration an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Berlin sind im deutschlandweiten Vergleich eine hohe Anzahl von EXIST-Gründerstipendien aus Berlin. Gefördert werden derzeit 77 EXIST-Gründerstipendien mit zwei bis drei Personen. Da Berlin aber auch ein attraktiver Standort für Start-ups ist, lassen sich viele der geförderten EXIST-Unternehmen hier nieder.



Welchen Rat würden Sie einem Gründungswilligem mit auf den Weg geben?

Den Mut aufbringen, die eigenen Ideen zu verwirklichen, mit anderen Personen darüber zu diskutieren, Kritiken anzunehmen und umzusetzen sowie eine große Portion Hartnäckigkeit, um potenzielle Kunden, Kooperationspartner und Kapitalgeber davon zu überzeugen. Dabei ist es von großer Bedeutung, die Geschäftsidee für Branchen ferne Personen verständlich zu machen.



Können Sie ein Buch oder eine Website empfehlen?

Hams Emge, Wie werde ich Unternehmer? Peter Hammer Verlag

www.existenzgruender.de

www.exist.de



Vielen Dank für das interessante Interview.




Getting to Plan B: Breaking Through to a Better Business Model
von John Mullins, Randy Komisar
224 Seiten
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Auf dieses Buch bin ich durch das Interview mit Joel Kaczmarek von Gründerszene gekommen. Es legt im ersten Kapitel “Don´t Reinvent the Wheel, Make It Better” sein Fundament für das Finden eines funktionierenden Businessmodells: analogs, antilogs und leap-of-faith. D.h. man soll Unternehmungen finden, von denen man Teile kopiert, andere Unternehmungen, die gerade etwas anders machen, als man selbst es vorhat und schließlich soll man jene Glaubenssprünge aufzählen, die als Input in das Geschäftsmodell gehen. Dem voraus geht die Feststellung des Produkts oder der Dienstleistung als etwas, das dem Kunden hilft eine Pein zu überwinden oder ihm Vergnügen schenkt.

Im zweiten Kapitel wird dann das Dashboarding vorgestellt. Hierbei handelt es sich um eine formale Methode, um seine Glaubenssprünge zu überprüfen. Hierbei werden die Sprünge, eine These dazu, eine Metrik, die beschreibt wie man sie messen will, und dann schließlich den gemessenen Wert übersichtlich in einer Tabelle dargestellt. Das soll dazu führen, dass man seine Glaubenssprünge so schnell wie möglich überprüft und sein Geschäftsmodell iterieren kann. Denn die meisten Firmen finden mit ihrem Plan A, also ihrem inertialen Geschäftsmodell, noch kein Marketfit.

Das Buch glänzt mit variierenden Beispielen von Unternehmungen – teilweise so bekannten wie Google, aber auch mir vorher noch nicht bekannten Firmen.

Die nächsten fünf Kapitel handeln von den Bausteinen eines Geschäftsmodells: revenue modell, gross margin modell, operating modell, working capital modell und investment modell. Hier zeigt sich, dass verschiedene Unternehmungen und Branchen völlig unterschiedliche Herangehensweisen haben. Bspw. eleminiert Toyota jedes bischen überflüssiger Ausgaben, wohin gegen die Oberoi Hotels gerne mehr ausgeben, wenn es dem Kunden mehr Komfort gibt.

Erwähnenswert ist noch der heilige Gral des negativen Umlaufvermögens, also mehr Geld anderen zu schulden, als einem selbst geschuldet wird. Wenn man dieses erreicht, so kann man aus der Differenz Umstrukturierungen oder Wachstum finanzieren ohne Equity aufgeben zu müssen.

Zum Abschluss des Buches werden noch einmal drei Fallbeispiele, die das gesamte Businessmodell mit allen fünf Komponenten darstellen, und eine Zusammenfassung gegeben.

Ein Buch mit diesem Fokus habe ich vorher noch nicht gelesen, somit war es ein einsichtsreiche Beschäftigung.

Fazit: durchaus empfehlenswert




The Silicon Valley Way: Discover the Secret of America’s Fastest Growing Companies
von Elton Sherwin Jr.
208 Seiten
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Dieses Büchlein ist doch recht oberflächlich. Es besteht nur aus zwei-seitigen Kurzstatements, die ein Thema anreißen und vielleicht noch eine Checkliste mit wenigen Punkten. Außerdem ist das Buch über 10 Jahre alt.

Fazit: schnell gelesen und wenig gebracht. Schade, hatte mir mehr erhofft.

GründerZeiten wird vom Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie herausgegeben. Es handelt sich um einen Newsletter zu den verschiedensten Themen rund um das Gründen. Die einzelnen Ausgaben sind als PDF hier kostenfrei downloadbar.

Ich finde diesen Newsletter ganz nett, er gibt einem einen Einstieg in das jeweilige Thema und verweist auf weitere Publikationen.

Fazit: als erster Anlauf empfehlenswert




Leadership: Strategisches Denken systematisch schulen von Sokrates bis Jack Welch
von Hans H. Hinterhuber
212 Seiten
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Das Buch verspricht viel und hält dann so einiges. Der Autor lehnt sich an die stoischen Führungsprinzipien bzw. an das sokratische Verständnis an und berichtet dann, wie sich Leadership und Strategie mit der Zeit gewandelt haben. Hier greift er die großen Denker auf. Besonders gefallen haben mir die Kapitel “Die Strategie als Theorie des Praktischen Handelns” und “Was lässt sich von der Militärstrategie lernen?”. Ich hätte mir nur eine ausführlichere Darstellung gewünscht, vielleicht mit Beispielen.

Fazit: empfehlenswert




The 21 Indispensable Qualities of a Leader
von John C. Maxwell
176 Seiten
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Der Autor berichtet in 21 kurzen Kapiteln über 21 ausgewählte Charaktereigenschaften, die einen Leader ausmachen sollen. Die 21 Charakteristika sind: character, charisma, commitment, communication, competence, courage, discernment, focus, generosity, initiative, listening, passion, positive attitude, problem-solving, relationships, responsibility, security, self-discipline, servanthood, teachability und vision.

Das Buch liest sich gut und die Anekdoten sind auch ganz unterhaltsam, nur die Personen, die erwähnt werden, sind meist hier in Deutschland unbekannt. Auch macht das Buch einen gewissen oberflächlichen Eindruck, was bei rechnerisch acht Seiten pro Charakteristikum auch kein Wunder ist.

Fazit: unterhaltsame Lektüre, aber es gibt hoffentlich Besseres




Erfolgreich führen für Dummies
von Marshall Loeb, Stephen Kindel
384 Seiten
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Das Buch ist kurzweilig zu lesen, aber reicht das? So viele Seiten und so wenig relevanter Inhalt. Was ich davon mitgenommen habe, hätte auf ein oder zwei Dutzend Seiten gepasst. Und die ewigen Vergleiche mit American Football Trainern haben auch genervt, besonders wenn man keine Sportler trainieren will.

Fazit: durchwachsen