
Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer. Wie Sie und Ihr Unternehmen neue Dynamik gewinnen
von Stefan Merath
464 Seiten
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In diesem Buch wird die Geschichte eines Selbstständigen erzählt, der zum Unternehmer wurde und dann Probleme damit hatte. Es wird nun dargestellt, wie er diese Probleme mit einem Coaching in Angriff nimmt und damit zum richtigen Unternehmer wird. Die Geschichte ist sehr gut lesbar. Ich konnte mich gut in die Rolle des Softwareentwicklers versetzen. So einen Coach hätte ich dann auch gerne einmal…
Das Coaching ist sehr praxisnah, wobei allerdings auch die theoretischen Fundamente nicht zu kurz kommen. Um ein Beispiel vom Inhalt zu geben: das erste was der Gecoachte erlernt ist die Unterscheidung zwischen den drei Rollen Fachkraft, Manager und Unternehmer. Dann erlernt er das sogenannte Unternehmersystem – eine Mischung aus Zeitmanagmentsystem und Zieldefinition. Damit kann er dann seinen Engpass, dass er zu viel als Fachkraft arbeitet, in Angriff nehmen.
Das Buch zu lesen hat mir sehr viel Spass gemacht, war es doch nicht so trocken wie so viele andere. Man kann viele grundlegende Einsichten mitnehmen, auch wenn man das meiste in anderem Zusammenhang vielleicht schon gehört hat.
Fazit: eine klare Empfehlung für jeden, der Unternehmer werden möchte (oder es schon ist?)

Empfehlungsmarketing: Neukunden gewinnen zum Nulltarif
von Kerstin Friedrich
170 Seiten
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Dieses Buch geht auf das Thema Empfehlungsmarketing ein. Wenn man sich konkret Gedanken über diesen Teil des Marketings macht, dann ist die Lektüre dieses Buchs ein netter Arbeitsüberblick über dieses Thema. Mir hat es jedenfalls die eine oder andere neue Einsicht gebracht. Man merkt den Fokus der Autorin, so spielt Spezialisierung hier auch wieder eine Rolle. Die Beispiele aus der Wirtschaft sind genau die gleichen wie in ihrem vor kurzem besprochenen Buch Erfolgreich durch Spezialisierung: Kompetenzen entwickeln; Kerngeschäfte ausbauen; Konkurrenz überholen.
Ein interessanter Fakt ist die 3:33 Regel. Begeisterte Kunden sagen es drei anderen Personen weiter, verärgerte Kunden sagen es 33 Personen weiter. Auch wird wiedereinmal angemerkt, dass man die Kunden nicht nur zu zufriedenen Kunden machen sollte, sondern sie durch Übertreffen ihrer Erwartungen zu begeisterten Kunden machen sollte.
Fazit: Insgesamt gesehen ist es ein leicht und schnell zu lesendes Buch mit einem praktischen Mehrwert. Für eine Empfehlung reicht es allerdings nicht.
Was ist Ihr persönlicher Blick auf Entrepreneurship?
Entrepreneurship ist für mich Unternehmertum und durch drei Wesensmerkmale geprägt. Erstens ist Unternehmertum eine wunderbare Möglichkeit, eigene Ideen zu verwirklichen. Viele Menschen haben Ideen, die sich für die Selbständigkeit eignen; meistens gar nicht um reich zu werden, sondern einfach weil es reizvoll ist, eine Idee, auf die sie im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeiten gekommen sind, zu verwirklichen. So war es mit der ersten pferdelosen Kutsche (Auto), und genauso war es mit der verrückten Idee, einen Computer für jedermann zu bauen oder eine Sonde durch die Adern bis zum Herz zu schieben, um dieses besser untersuchen zu können. Die meisten Experten haben sich damals vor Lachen auf die Schenkel geschlagen, ihr Wissen reichte nicht aus, das Potential zu erkennen, woher auch, sie waren Experten in der alten Technik, nicht in der neuen.
Zweitens bedeutet Unternehmertum Selbstbestimmtheit im Beruf. Den meisten Menschen reicht allerdings die eingeschränkte berufliche Selbstbestimmtheit, die ihr Arbeitgeber ihnen zugesteht, weil er gleichzeitig etwas Wichtiges „mitliefert“, nämlich die relative Sicherheit eines bestehenden Unternehmens. Deshalb sind nur ca. 10% der Erwerbstätigen in Deutschland Selbständige. Es gibt aber viele Menschen mit hohen Anforderungen an die berufliche Selbstbestimmtheit, und die können im Unternehmertum ihr Paradies finden. Ich bin selbst Unternehmer und möchte die Möglichkeit, selbstbestimmt eigene Ideen zu verwirklichen, nicht mehr missen.
Das dritte Wesensmerkmal ist für mich das wichtigste; es wird von vielen ahnungslosen und ideologisch voreingenommenen Menschen leider gerne unter den Teppich gekehrt. Unternehmertum ist die wahre Quelle unseres Wohlstandes! Nicht der öffentliche Dienst und nicht Zwangseinrichtungen wie IHK, Grüner Punkt oder BSR! Wir sollten dem Unternehmertum daher entsprechenden Respekt zollen, es fördern und sinnvoll unterstützen. Unser aller Wohlstand beginnt mit der Wertschöpfung in Unternehmen. Dort werden zuerst Werte in Form von Produkten und Dienstleistungen geschaffen und anschließend verkauft. Der Kaufpreis in Form von Geld, führt dazu, dass wir Einkommen haben und der komplette öffentliche Dienst mit unseren Steuern finanziert werden kann. Um diese Quelle unseres Wohlstandes zu erhalten, sind unsere Politiker gefordert für fairen Wettbewerb zu sorgen und die Finger von alten, nicht überlebensfähigen Unternehmen zu lassen, anstatt dort aus egoistischen Machtgründen Millionen und Milliarden zu verschleudern. Nicht wettbewerbsfähige Strukturen wie den Kohlebergbau marode Baufirmen u. a. durch den staatlichen Finanztropf zu erhalten war für uns Deutschen immer ein schlechtes Geschäft, dort wurden in den vergangenen 30 Jahren Unsummen von Steuergeldern vergeudet. Erst am Ende der Vergeudung kam die bittere Erkenntnis, dass es besser gewesen wäre, den Finanzhahn früher zuzudrehen. Das Sterben nicht wettbewerbsfähiger Strukturen ist zwar regelmäßig mit dem schmerzlichen Verlust von Arbeitsplätzen verbunden und daher eine bittere Medizin, aber ein gewollter Teil der sozialen Marktwirtschaft. Was es bedeutet, wenn vorbildliches Unternehmertum neue und wettbewerbsfähige Strukturen schafft, zeigen beispielhaft die inzwischen börsennotierten Unternehmen Qiagen und AIXTRON. Deren Gründer erhielten etwa 1987 umfangreiche finanzielle Unterstützung vom Staat für ihre Hightech-Gründungen. Heute beschäftigen die Unternehmen zusammen ca. 4.000 Personen. Diese Unternehmen sind zu Weltmarktführern aufgestiegen, ihr jährliches Umsatzwachstum ist immer noch beeindruckend. Deshalb: Unternehmertum durch Gründungsunterstützung zu fördern und als Gegenleistung Arbeitsplätze mit Einkommen und Steuerzahlungen zu erhalten ist der Deal, den unser Land zur langfristigen Wohlstandserhaltung braucht. Der Staat sollte Unternehmertum – insbesondere neue Technologieunternehmen – finanziell unterstützen anstatt sie wie bisher mit finanziellen Almosen abzuspeisen. Hier besteht seit Jahren dringender Handlungsbedarf.
Was ist Ihre Geschichte, d.h. wie sind Sie zu Ihrer jetzigen Beschäftigung gekommen?
Ich bin Wirtschaftsingenieur der TU Berlin, und habe meine gute alte alma mater stets in bester Erinnerung; ich habe gern an der TU studiert. Deswegen macht es mir besondere Freude, TU-Teams zu unterstützen. Die Mischung aus Betriebswirtschaft und Technik war zwar arbeitsintensiv aber höchst interessant. Schon während des Studiums hat mich die Frage interessiert: Warum machen Unternehmen neue Produkte entweder zu Rennern oder zu Flops? Diese Frage war auch Thema meiner Diplomarbeit. Das erworbenen Wissen kann ich noch heute einsetzten. Mein erster Job nach der Uni war genau das, was ich machen wollte, Finanzierung von Hightech-Unternehmen. In der Senatsverwaltung für Wirtschaft habe ich ein Programm gemanagt, das kleinen Technologieunternehmen half, ihre Expansion zu finanzieren. Das Förderprogramm gibt es in veränderter Form immer noch und heißt heute „ProFIT“. Im Laufe der Zeit interessierte mich die Beratung mehr als die Verwaltung, so dass ich zum VDI-VDE-IT (heute am Steinplatz) wechselte und dort wieder im Bereich der Finanzierung von Hightech-Unternehmen tätig war. Hier war die betriebswirtschaftliche Beratung wesentliches Element meiner Tätigkeit. Es war ein Job, der mir viel Spaß machte und wo ich sehr viel gelernt habe. Anfang der neunziger Jahre hat es mich gereizt, mein geballtes Wissen selbst in einem Unternehmen einzusetzen, so wurde ich kaufmännischer Leiter eines Unternehmens des Landes Berlin, dass sich um Grundstücke und Immobilien kümmerte. Grundstücks- und Immobiliengeschäfte sind sehr stark reguliert, die Freiheit der Geschäftsgestaltung wie bei Hightech-Unternehmen fehlte mir doch sehr. Im Jahr 1996 ging ich zurück zu meinen beruflichen Wurzeln, der „Beratung von Hightech-Unternehmen mit Schwerpunkt Finanzierung“, und zwar als selbständiger Berater. Meine Selbständigkeit dauert mittlerweile 15 Jahre und ich fühle mich pudelwohl in meiner Rolle als einer der „Player“ auf dem Beratungsmarkt in Berlin.
Was können Sie einem Gründer anbieten?
Was ich Gründer anbieten kann lässt sich leicht umschreiben: Mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Beratung von Hightech-Unternehmen und Kontakte. Gründungsberatung beginnt mit der Erarbeitung einer Antwort auf die essentielle Frage: Kann aus der Gründungsidee ein florierendes Unternehmen werden? Eine eindeutige Antwort zu finden kann zu einem schwierigen Unterfangen ausarten, dennoch muss sie möglichst schnell gefunden werden, um nicht Zeit, Energie und Geld für die falschen Dinge zu verschwendet. Wenn die Antwort „Ja!“ ist, muss ein auf das Vorhaben zugeschnittenes Gründungsprogramm erstellt werden, das praxistauglichen Anforderungen gerecht wird und immer ein Unikat ist. Das fertige, aus dem Internet runter ladbare Programm für eine problemlose Gründung, ist eine Illusion. Im Rahmen der Gründungsberatung ist eine meiner Aufgaben, mit dem Team universitätsnahe Gedanken und Ideen in marktnahe Gedanken und Ideen weiter zu entwickeln. Die Erfahrungen zeigen, dass ich bei jedem Gründungsvorhaben einige der Vorstellungen der Gründer, meistens aus schönen aber praxisfernen Lehrbüchern, von der Agenda streichen muss und andere Dinge, meistens die intensive Auseinandersetzung mit dem Markt und insbesondere mit den Wettbewerbern, von mir auf die Agenda gesetzt werden.
Marktorientierung ist das Zauberwort jeder Gründung, nur der Markt bringt Geld, alles Andere kostet Geld. Manchmal ist es schwierig zu vermitteln, dass nicht jede technische Idee vermarktet werden kann oder dass an der Verkaufbarkeit einer technischen Idee lange und intensiv gearbeitet werden muss. Denn potentielle Käufer können harte Brocken sein, die bei neuartigen Dingen eine unangenehme Verhaltensweise an den Tag legen. Sie finden die Sache toll, kaufen sie aber einfach nicht. Um nicht in eine solche Situation zu geraten, sind fundierte Marktanalysen ein MUSS in der Gründungsphase. Und dabei helfe ich sehr intensiv, genauso wie später bei der Erstellung des Businessplanes und einer ausgefeilten Finanzplanung.
Zurzeit berate ich sechs Gründungsteams an Berliner Universitäten. Drei haben inzwischen Preise gewonnen, zwei machen erste Umsätze, zwei stehen kurz vor ersten Aufträgen die übrigen sind eher am Anfang der Gründungsphase. In vielen Fällen hört die Beratung nicht mit der Aufnahme des Geschäftsbetriebes auf, sonder setzt sich danach fort. Dann sind kaufmännische Strukturen einzuziehen, der Vertrieb aufzubauen und der Geschäftsablauf zu organisieren. Einrichtung eines Controllings ist hierbei ein wichtiges Stichwort. Ich habe ein Controllingsystem entwickelt, das genau auf die Bedürfnisse junger Unternehmen zugeschnitten ist, es kommt regelmäßig zum Einsatz.
Coaching ist für mich kein schnelles Geschäft, die Projekte ziehen sich immer über viele Monate hin, so lange, bis kein Coachingbedarf mehr besteht. Ich halte nichts von Power-Coaching, d. h. alles in drei bis vier Monaten durchziehen, da bleibt zu wenig Wissen dauerhaft im Unternehmen.
Neben meinem Wissen haben sich Kontakte zu verschiedensten Personen, Finanziers und Unternehmen immer wieder als wertvoll herausgestellt. Es ist einfach praktisch, wenn man den Geschäftsführer einer Venture-Capital-Gesellschaft oder einen Banker persönlich anrufen kann und ihm ein interessantes Vorhaben als Herz legt. Oder wenn Fragen zu Förderprogrammen, Patenten, Gesetzen, oder dem amerikanischen Steuerrecht auftauchen und ich weiß wen ich anrufen kann. Wenn dann neben einer fundierten Auskunft des Fachmannes keine Rechnung kommt (dafür sorge ich), freut sich der Gründer umso mehr. Die richtigen Kontakte sparen Frust, Zeit und Geld.
Sie sind ja ein TCC Coach (Technologie Coaching Center), welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?
Das TCC ist ein klassischer Fall von „aus der Praxis für die Praxis“. Die Idee kam von einem Banker der früheren DtA, damals „die“ Gründerbank in Deutschland. Die DtA wurde mit der KfW zusammengelegt, so dass heute die KfW die Gründerbank in Deutschland ist. Der Banker hat beobachtet, dass Geld allein kein erfolgreiches Hightech-Unternehmen garantiert, zu häufig fehlen einfachste betriebswirtschaftliche Kenntnisse. Er hat sich daraufhin die IBB in Berlin als Partner ins Boot geholt und zusammen haben sie 1997 die TCC GmbH gegründet. Inzwischen ist die IBB alleinige Gesellschafterin der GmbH. Beim TCC bin ich ein Mann der ersten Stunde und seit 1997 dabei; die umfangreichen Erfahrungen aus vielen Gründungsberatungen kommen den aktuellen Gründern zugute.
Die Ergebnisse zeigen, dass mit dem TCC Unterstützung an der richtigen Stelle stattfindet. Im Gegensatz zu anderen Fördermaßnahmen kann hier die Beratung richtig in die Tiefe gehen und das Coaching bleibt für die Gründer trotzdem erschwinglich. Auch ist die Beratung nicht wie in anderen Programmen auf wenige Bereiche beschränkt. Alle betriebswirtschaftlichen Themen können Gegenstand der Beratung sein, auch Nebenbereiche wie Zertifizierung, Führung oder Organisation. Ich halte es für richtig, dass das Coaching nicht umsonst ist, je mehr Tage man in Anspruch nimmt umso teurer wird es, nur so lassen sich unerwünschte Mitnahmeeffekte eindämmen.
Das TCC ist übrigens keine Sache nur für Gründer, die Beratung bestehender Technologieunternehmen ist wesentliches Geschäft des TCC. Ich selbst habe schon viele Mandanten gehabt, die zwei, fünf oder zehn Jahre nach der Gründung um ein Coaching gebeten haben, z. B. wenn das Unternehmen gut lief und eine weitere Finanzierung benötigte. Das älteste Unternehmen, das ich als TCC-Coach beraten habe wurde 1952 gegründet. Außerdem sorgt das TCC für hohe Beratungsqualität. Bevor man TCC-Coach wird muss man ein Verfahren durchlaufen in dem geprüft wird, ob der Coach auch das Wissen mitbringt, das aus der Sicht des TCC wichtig ist. In der Praxis zählt zudem die effiziente Organisation. Lange Antragsformulare und noch längere Bearbeitungszeiten gibt es nicht, vieles kann per Telefon und per eMail erledigt bzw. geklärt werden. Auch der professionelle und freundliche Umgang, den das TCC-Team pflegt, sei hier hervor gehoben.
Wo findet man Sie im Internet? Wie kann man mit Ihnen in Kontakt treten?
Hier meine Kontaktdaten:
Uwe Struck
Offenbacher Str. 7, 14197 Berlin
Tel: 82 71 0037
eMail: u.struck@t-online.de
Web: www.uwe-struck.de
Bei Interesse kann mich jeder einfach anrufen oder mir eine eMail schicken.
Welchen Rat würden Sie einem Gründungswilligem mit auf den Weg geben?
Klären Sie zuerst nur eine einzige Frage: Haben potentielle Kunden (nicht Freunde, nicht Experten) dahingehend geäußert, dass sie das Produkt (oder die Dienstleistung) als interessant erachten und auch bereit wären, es zu kaufen, sobald es verfügbar ist?
Beschäftige Sie sich nicht mit der Frage, ob Sie zur Gründung geeignet sind. Nach meiner Erfahrung liefern entsprechende Tests viel zu oft viel zu falsche Ergebnisse. Fangen Sie einfach an. Und wenn Ihnen die ganze Sache nicht mehr gefällt – egal warum – hören Sie einfach auf. Ein gutes Bauchgefühl ist wichtig, sonst geraten Körper und Seele langfristig aus dem Gleichgeweicht, Krankheiten sind die Folge.
Erstellen Sie einen ordentlichen Ablaufplan für die Gründung, mit Erledigungsliste, Terminen usw.; Professionalität erhöht die Erfolgsaussichten.
Nach Aufnahme des Geschäftsbetriebes kommen die Umsätze oft nicht wie geplant, die Kosten aber schon. Was tun? Halten Sie Ihr Geld zusammen, kaufen Sie nur was unbedingt erforderlich ist; kaufen Sie wenn möglich zunächst gebrauchte Dinge. Wenn ihr Unternehmen Gewinne macht, können Sie mehr ausgeben. Bis dahin sollten Sie einen strikten Sparkurs fahren. Mit dieser Maxime können Sie bei Gefahr auch leichter aussteigen; wenn man sich erst einmal verschuldet hat, wird der kurzfristige Ausstieg schwierig.
Können Sie ein Buch oder eine Website empfehlen?
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Wie werde ich Unternehmer?
von Hans Emge, Hammer Verlag, 2008
Hans Emge ist langjähriger Gründungsberater mit einer Ader zur Komik und Polemik. Gründungsrelevante Dinge werden kompetent, unterhaltsam und tabulos beschrieben. Besonders gut finde ich den Ansatz, die „Normalgründung“ in den Mittelpunkt zu stellen. Von technischen Revolutionen, die mit Venture Capital entwickelt und weltweit vertrieben werden berichtet er nicht. Wohl aber darüber, wie Banken wirklich ticken oder warum Rechtsanwälten ein Problem sein können und warum das Schalten von Werbeanzeigen nicht viel bringt.
- www.gruenden-in-berlin.de Um sich über lokale Gründungsangelegenheiten zu informieren
- www.b-p-w.de Um sich über den Businessplan-Wettbewerb in Berlin und Brandenburg zu informieren.
- www.existenzgruender.de Die offizielle Seite des Bundeswirtschaftsministeriums zu Thema Existenzgründung. Diese Seite ist die professionellste für Gründungswissen in Deutschland.
Vielen Dank für das Interview.

Erfolgreich durch Spezialisierung: Kompetenzen entwickeln; Kerngeschäfte ausbauen; Konkurrenz überholen
von Kerstin Friedrich
208 Seiten
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Dieses kleine Buch gibt einen überraschend lesbaren und motivierten Überblick über das Thema Spezialsierung und Diversifikation. Wie macht man es richtig? Wo liegen die größten Gefahren?
Als Unternehmensgründer geht man meist sowieso spezialsiert vor, aber ein analytischer Blick darauf – gekrönt von einer genauen Reflektion ist sicherlich hilfreich. Mich hat es jedenfalls in meinen Plänen bestärkt, was die Spezialisierung angeht.
Sehr interessant sind auch die vielen Beispiele aus der Wirtschaft, die das Buch durchgehend bietet. Von bekannten Größen wie Ditsch bis zu unbekannten Hidden Champions. Auch gibt es viele Vergleiche mit dem Leistungssport.
Fazit: ein lesenswertes Buch, Empfehlung!
Was ist Ihr persönlicher Blick auf Entrepreneurship?
Laut Wikipedia ist Entrepreneurship die Wissenschaft rund um das Gründen eines Unternehmens. Meiner Meinung nach ist es aber auch eine Einstellung und zwar die Einstellung unternehmerisch zu handeln. Dieses geht nicht nur im eigenen Unternehmen oder beim Aufbau, sondern in allen Lebenslagen, also auch als Angestellter. Für mich bedeutet Unternehmer sein: zu machen, zu bewegen und zu handeln. Die Veranlagung und die Liebe zum Unternehmertum ist meiner Meinung nach angeboren und kann nur schwer erlernt werden.
Wie kommen Sie zum Entrepreneurship und was sind Ihre Erfahrungen damit?
Ich glaube schon vor meiner Gründung von trendwerk77 unternehmerisch gewesen zu sein. Da mir andere berufliche Perspektiven fehlten und ich die Produktidee für j-straps hatte gründete ich trendwerk77 mit einem Partner neben meinem damaligen Job. Bin also quasi nebenberuflich zum Gründer geworden, was sicher nicht die schlechteste Wahl war.
Worum handelt es sich bei dem Accelerator Programm? Woher stammt es?
Der Accelerator ist ein Nachwuchsprogramm der Entrepreneurs Organization (ein Zusammenschluß von Unternehmern, mit dem Ziel sich persönlich weiter zu entwickeln, zu wachsen und die Möglichkeit auf Erfahrungen von über 7000 Unternehmern welt weit zugreifen zu können. Mit dem Accelerator wollen wir jungen Unternehmern (jung von der Gründung her, das Alter spielt dabei eine kleinere Rolle) helfen, die bereits erste Erfolge haben. Wir wollen helfen, dass es den Gründern gelingt am Unternehmen zu arbeiten und nicht mehr im Unternehmen. Das Programm wurde vor ca. 5 Jahren in den USA, mit der Unterstützung der Mercedes-Benz Bank, von EO Unternehmern entwickelt und ist seit 2008 auch in Deutschland präsent. Die Inhalte die wir vermitteln spiegeln die Erfahrungen unserer Mitglieder. Eine große Bereicherung bildet aber auch der Erfahrungsaustausch mit den anderen Teilnehmern und deutschen EO Mitgliedern wie zum Beispiel Oliver Beste, Thomas Promny, Sven Rittau um nur ein paar zu nennen.
Mehr Infos findet man unter: www.eo-accelerator.de
Was muss ein Gründer leisten oder vorweisen, um an dem Programm teilnehmen zu können?
Formale Bewerbungskriterien sind: Alter bis 47 Jahre, Gründer und signifikanter Anteilseigner am Unternehmen, mindestens 250.000 $ Umsatz im vergangenen oder aktuellen Geschäftsjahr. Aber auch bei Erfüllen der Kriterien gibt es keine Aufnahmegarantie. Wir suchen gezielt Unternehmen die mit unserer Hilfe die Chance haben die 1.000.000 Umsatz zu knacken. Vor jeder Aufnahme steht also auch noch ein Bewerbungsgespräch an.
Wie gestaltet sich so eine typische Teilnahme an dem Accelerator Programm?
Wir treffen uns einmal im Quartal, und behandeln dann jeweils Themen aus dem Bereich Marketing / Sales, Personal, Strategie und Finanzen. Neben den Quartalstreffen gibt es noch monatliche Treffen in einer kleinen Gruppe, in dieser Gruppe spricht man vertraulich über die Herausforderungen die man aktuell hat und sucht gemeinsam nach Lösungen. Man hilft sich bei Fragen und Problemen und erweitert so schleichend sein Netzwerk.
Mit welchen Kosten muss ein Gründer dabei ungefähr kalkulieren?
Die aktuellen Kosten belaufen sich auf 1200 $ und werden in der Regel vom Unternehmen des Gründers getragen.
Wo findet man Sie im Internet? Wie kann man mit Ihnen in Kontakt treten?
Www.eo-accelerator.de – mich kann man gerne über xing kontaktieren:
http://www.xing.com/profile/Julia_Derndinger
Die meisten Teilnehmer haben das auch in Ihrem xing Profil vermerkt, so dass man hier auch nach den Erfahrungen mit dem Programm fragen kann.
Welchen Rat würden Sie einem Gründungswilligem mit auf den Weg geben?
Suche die Nähe und Gesellschaft von erfolgreichen Menschen, von Machern und Unternehmern, das inspiriert und lernen kann man am besten von Menschen, die besser sind als man selbst.
Guter Treffpunkt sind auch die lokalen open coffee clubs. Seiten wie www.gruenderszene.de und www.deutsche-startups.de gehören natürlich zur Pfichtlektüre.
Können Sie ein Buch oder eine Website empfehlen?
Kopf schlägt Kapital von Faltin ist sicher eine anregende Lektüre – aber nicht der einzige Weg ein Unternehmen zu gründen.
Vielen Dank für das interessante Interview!
Diesen Mittwoch ist der Gründerkongress Multimedia 2010. Ich hoffe es wird interessant. Die Gewinner des Wettbewerbs, Unternehmen des High-Tech-Gründerfonds und Exist-geförderte Unternehmen stellen aus. Es gibt ein Seminarprogramm.
Beim “Gründerwettbewerb – Mit Multimedia erfolgreich starten” ging es darum eine Ideenskizze einzureichen und dann vielleicht 25.000€ und ein Coaching zu gewinnen.
Zu dem aktuellen Status habe ich folgende Auskunft erhalten: der Gründerwettbewerb Multimedia ist 2009 mit der Runde 2/2009 beendet worden. Eine Fortführung des Wettbewerbs im Sommer 2010 ist wahrscheinlich, offiziell gibt es aber noch keine Entscheidung des Bundeswirtschaftsminsteriums. Bitte schauen Sie gelegentlich auf die Website www.gruenderwettbewerb.de. Dort werden wir über die Fortsetzung informieren, sobald es eine Entscheidung gibt.
Hans-Joachim Otto, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie (BMWi) kündigte auf der CEBIT eine Fortführung und Weiterentwicklung des Wettbewerbs an: “Mit dem neu ausgerichteten Gründerwettbewerb – IKT innovativ werden wir darüber hinaus ab Sommer 2010 wieder ein breit angelegtes Angebot für alle Gründungswilligen mit innovativen Geschäftsideen im IKT-Bereich anbieten.”
Viel mehr zu dem neuen Wettbewerb gibt es im Moment im Netz nicht zu finden, obwohl es schon fast Sommer ist. Wenn hier jemand etwas genaueres weiß: bitte melden! Ich bin sehr daran interessiert.

Putting the Public Back in Public Relations: How Social Media Is Reinventing the Aging Business of PR
von Brian Solis, Deirdre Breakenridge
352 Seiten
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Dieses Buch ist viel zu umfangreich für seine Botschaft. So wird der Übergang von PR 1.0 auf PR 2.0 erläutert. Hierbei sollen die Vokabeln Message und Audience vergessen werden. Man spamt nicht mehr eine Nachricht an ein Publikum, sondern involviert sich in Gesprächen individualisiert mit einzelnen Personen. Als Tool hierfür gibt es das Social Media Release, wobei es sich um eine PR Meldung handelt, die um Web 2.0 Links angereichert ist. Damit kann man dann auf weitere Informationen in den diversen sozialen Netzen und Web 2.0 Sites verweisen.
Das Buch liest sich träge und schon nach einen Bruchteil des Buches hat der Leser die Nachricht verstanden. Der Rest ist entweder redundant oder er erschließt sich nur eingefleischten PR Leuten (zu welchen ich nicht gehöre).
Fazit: definitiv keine Empfehlung
Ab dem 29.5. bis zum 8.6. findet die Berliner WebWeek 2010 statt. Das Programm ist vielfältig und jeder der Interesse an Webunternehmungen oder dem Web allgemein hat, sollte es sich genau ankucken.
Ich werde zumindest zum Startup Day der webinale am 31.5. gehen. Das wird sicherlich interessant. Einige bekannte Webpersönlichkeiten werden hier sprechen. Der Eintritt für den Startup Day ist mit 149,00 € natürlich für den studentischen Geldbeutel ein herber Schlag, aber ich glaube es lohnt sich.

The Leadership Challenge
von James M. Kouzes, Barry Z. Posner
416 Seiten
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Dieses Buch basiert auf den Umfragen und Studien der Autoren, die diese weltweit durchgeführt haben. So haben die Autoren beispielsweise gefragt, welche Eigenschaften ein Leader haben sollte, und es zeigte sich, dass nur vier immer über 60% der Stimmen erhielten. Diese sind:
- Honest
- Forward-looking
- Inspiring
- Competent
Intelligenz macht dann einen abgeschlagenen fünften Platz. Gerade dass die Ausführungen auf solchen Facts basieren macht das Buch attraktiv. Während der Ausführungen kommen immer wieder gewöhnliche Leader zu Worte, die von ihren persönlichen Best-Leadership-Moments berichten. Hieraus werden dann allgemeine Richtlinien extrahiert, die in einigen Praktiken gipfeln.
Die Five Practices of Examplary Leadership sind:
- Model the Way
- Inspire a Shared Vision
- Challange the Process
- Enable Others to Act
- Encourage the Heart
Das Buch behandelt diese dann nacheinander in jeweils einem Kapitel, das dann mit konkreten Handlungsvorschlägen abschließt.
Fazit: aufgrund der sorgfältigen Studien eine Empfehlung

Planen, gründen, wachsen: Mit dem professionellen Business-Plan zum Erfolg
von McKinsey & Company
260 Seiten
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Dieses Buch behandelt die Erstellung einer Geschäftsidee und dann eines Businessplans für ein high-growth Business. Es liest sich gut und ist recht informativ, obwohl es bei erneutem Durchlesen etwas plakativ wirkt. Trotzdem werden alle wichtigen Teile eines Businessplans besprochen. Die Darstellung der Discounted-Cashflow-Methode fand ich sehr lesbar, hier hatte ich diese Methode erstmals verstanden.
Fazit: ein guter Überblick
