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Gründerszene DB

Monats-Archive: August 2010

Allgemeine Betriebswirtschaftslehre: Umfassende Einführung aus managementorientierter Sicht

von Jean-Paul Thommen, Ann-Kristin Achleitner
1183 Seiten
Amazon-Link

Dieses Buch ist wesentlich besser zu lesen als der Wöhe [Rezension]. So ist das Layout stimmiger, zweifarbig, es gibt mehr Bilder und die Seiten sind nicht so unendlich dünn. Auch der Schreibstil ist weniger ermüdend. Jedenfalls macht das Buch einen guten Eindruck, auch wenn es inhaltlich meiner subjektiven Meinung nach in der Tiefe nicht an den Wöhe herankommt. Dafür bietet es eine sehr Managment-lastige Sicht der ABWL.

Mir hat die Lektüre gefallen, auch wenn ich nicht allzuviel Neues gelernt habe.

Fazit: durchaus empfehlenswert


Making Ideas Happen: Overcoming the Obstacles Between Vision and Reality

von Scott Belsky
256 Seiten
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Dieses Buch gibt einen Weg, wie man seine Ideen geschehen lassen kann. Das kostet natürlich viel Schweiß frei nach Edision. Nun ist das Buch dreigeteilt: als erstes wird die ActionMethod vorgestellt, dann wird berichtet, dass Community eine Idee unterstützen kann und schließlich wird auf Leadership sowohl von anderen, als auch von einem selbst eingegangen. Die ActionMethod ist eine abgespeckte Getting-Things-Done Variante: actionable items werden gesammelt zusammen mit Referenzmaterial und einer Liste von zukünfigen Dingen. Also nicht viel Neues.

Leider geht der Autor vermehrt auf Kreative ein und weniger auf Entrepreneure, so dass man den Eindruck erhält, er hätte seine Zielgruppe nur notdürftig erweitern wollen.

Insgesamt gesehen hat mich dieses Machwerk leider enttäuscht. Ich habe mir mehr davon versprochen.

Fazit: es gibt besseres


Entrepreneurship: Gründung und Wachstum von jungen Unternehmen

von Christine Volkmann, Kim Oliver Tokarski
550 Seiten
Amazon-Link

Dieses Buch ist definitiv ein akademisches Werk. Es strotzt nur so vor Literaturangaben. Trotzdem liest es sich relativ leicht. Viele Fallbeispiele mehr oder minder aktueller Unternehmungen lockern den Lesefluss auf. Ansonsten behandelt das Buch die gründungsrelevanten Teile der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre.

Besonders spannend fand ich den Teil über das weitere Vorgehen, wenn man eine SWOT Analyse gemacht hat. Also was fängt man dann damit an? SWOT steht für Strength, Weakness, Opportunities and Threads. Erstere beide sind Charakteristika des Unternehmens selbst, letztere beide sind unternehmensexterner Natur.

Auch das abschließende Kapitel über Wachstum und seine Probleme findet man so nicht oft behandelt. Das ist auf jeden Fall empfehlenswert. Ansonsten gibt es nicht viel Neues. Finanzierung, Marketing, Personal und Organisation… Das hat man alles schon so oder anders woanders gelesen.

Fazit: lesbar trotz akademischem Touch