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Gründerszene DB

Monats-Archive: August 2011


Wake Up and Change Your Life

von Duncan Bannatyne
272 Seiten
Amazon-Link

Dies ist nicht das erste Buch des Autors, der es mit verschiedenen Unternehmungen fast zum Milliardär gebracht hat. Begonnen hat er mit einem Van am Strand und dem Verkauf von Eiscreme, also völlig offline. Es folgten Sportclubs, Seniorenheime und Ausbildungsstätten in der Gesundheitsbranche. Er hat also Erfahrung wie man skaliert.

In diesem Buch reflektiert er seine Erkenntnisse über das Entrepreneurship. Die Kernthesen sind dann, dass es jeder schaffen kann unabhängig von seinen Erfahrungen und seinem Ausbildungsstand und dass harte Arbeit nötig ist, um zum Ziel zu gelangen. Auch legt er dem Leser nahe, sich ehrlich seine Schwächen, aber auch seine Stärken einzugestehen und entsprechend zu handeln.

Das Buch bietet nach jedem Kapitel ein Fallbeispiel eines (meist nicht-universitären) Unternehmers, der Erfolg gehabt hat. Danach folgt dann ein Mini-Interview, in dem er nach seinen Tipps für neue Unternehmer gefragt wird.

Das Buch liest sich locker runter und ist unterhaltsam. Es bietet allerdings keine formalen Kenntnisse oder Ausführungen. Aber wenn man es unter dem Gesichtspunkt der Motivation liest, ist es sicherlich nicht schlecht.

Fazit: motivierend, aber nicht visionär


Bei dem Entrepreneurship Summit 2011 handelt es sich um eine Veranstaltung der Stiftung Entrepreneurship von Prof. Günter Faltin. Sie fand schon mehrfach hier in Berlin statt.

Was?

Entrepreneurship Summit 2011

Wann?

29. und 30. Oktober 2011

Samstag: 9.00 – 20.30 Uhr (mit open end)
Sonntag: 9.30 – 19.00 Uhr

Wo?

Henry-Ford-Bau, Garystr. 35, Freie Universität Berlin

Wer spricht?

  • Prof. Gesine Schwan (Humboldt Viadrina School of Governance)
  • Lars Hinrichs (Xing-Gründer)
  • Dr. Maritta Koch-Weser (Global Exchange for Social Investment)
  • Tim Ferriss (Autor, per video)
  • Prof. Andreas Heinecke (Dialog im Dunkeln/Deutscher Gründerpreis 2011)
  • Holger Johnson (Ebuero-Gründer)
  • Klaus Wiegandt (ehem. CEO der Metro AG/„Forum für Verantwortung“)
  • Lukasz Gadowski (Spreadshirt-Gründer)
  • Ehssan Dariani (studiVZ)
  • Prof. Ulrich Weinberg (Design Thinking)
  • Ron Hillmann (Internet Marketing)
  • Jeannette zu Fürstenberg (Medici-Effekt)
  • Michel Aloui (Social Lab Köln)
  • Prof. Barbara v. Meibom (Führungskunst/Selbstmanagement)
  • Dr. Gerhard Huhn (Potenzial-Entfaltung)
  • Bernd Kolb (Club of Marrakesch)
  • Prof. Sven Ripsas (Discovery Driven Planning)
  • Prof. Steven Ney (Jacobs University)
  • Prof. Reza Asghari (E-Government)
  • Prof. Stefan Rammler („Mobilität neu denken“)
  • Prof. Axel Kufus (UdK)
  • Prof. Dieter Wagner (Uni Potsdam)
  • Stephan Jaquemot (Microsoft Deutschland)
  • Eberhard Wagemann („Woher kommt die Energie zum Gründen?“)
  • Patrick Straßer (Rechnungswesen/Steuerfragen)
  • u.v.m.

Was ist das Thema?

Samstag:

  • „State-of-the-Art“ der Entwicklung Entrepreneurial Designs
  • verschiedenen Ansätze zur Business Modell Innovation
  • Komplex Business Administration => Thema „Gründen aus Komponenten“

Sonntag:

  • Thema „Creative City“

Was kostet mich das?

Erfolgreiche Entrepreneure und Manager: 150 Euro
Entrepreneure in spe: 75 Euro
Studenten: 35 Euro



Keine große Sache: Coffee to go oder wie man den Traum vom eigenen Unternehmen verwirklicht
von Vanessa Kullmann
224 Seiten
Amazon-Link

In diesem Buch verrät die Unternehmerin des Jahres 2006 die Entstehungsgeschichte der Coffeeshop-Kette Balzac. Sie zeichnet ihren Weg nach, wie sie ohne Vorkenntnisse oder eine Ausbildung/Studium sich daran gemacht hat ihren Traum zu leben. Der Weg wird nachgezeichnet von der ersten Idee, über den ersten Laden in Hamburg bis hin zu 10 neuen Shops in einem Sommer.

Das Buch ist in einem angenehm flüssigen Stil geschrieben und liest sich wie ein Roman. Es handelt sich aber nicht um einen Gründungsratgeber oder ein BWL Buch, nur der subjektive Verlauf einer bestimmten, erfolgreichen Unternehmensgründung wird gezeigt.

Die Kernlektion, die ich hier mitgenommen habe, ist der Gedanke, dass man auch große Dinge in Angriff nehmen kann, wenn man nur einen kleinen Schritt nach dem anderen geht. Die Autorin wußte am Anfang noch nicht um die Probleme, die auf sie zu kommen würden. Auch hatte sie mitnichten eine Kette im Sinn. Am Anfang war der Traum ein Ladengeschäft. Eins. Was daraus geworden ist, ist bekannt.

Fazit: nette Unterhaltung, macht Lust etwas umzusetzen



Wie man ein verdammt gutes Unternehmen gründet – Band 1: Der ganzheitliche Unternehmer: Alles, was Sie als Gründer und Unternehmer wissen müssen
von Wolfgang H. -D. Kierdorf
260 Seiten
Amazon-Link

Der Autor propagiert den ganzheitlichen Unternehmer, der alle Facetten seines Unternehmens und seiner Persönlichkeit kennt und im Griff hat. In diesem ersten Band geht es um den Unternehmer selber, im zweiten Band soll es dann um das Unternehmen gehen. Der Folgeband soll im Oktober dieses Jahres erscheinen.

Das Buch liest sich flüssig und die Einteilung der Unternehmer in vier Gruppen ist interessant und vielleicht ergiebig. Die vier Kategorien sind:

  1. der Genötigte
  2. der Techniker
  3. der Eroberer
  4. der ganzheitliche Unternehmer

Dann schließt sich eine Auflistung von persönlichen Eigenschaften des Unternehmers und eine Liste der sieben Unternehmerdisziplinen an.

Die persönlichen Eigenschaften sind:

  1. Risikobereit & Angstfrei
  2. Motiviert
  3. Visionär & Zielorientiert
  4. Kreativ
  5. Leidenschaftlich
  6. Diszipliniert & Konsequent
  7. Emotionale Intelligent

Die sieben Disziplinen sind:

  1. Vision, Führung & Werte
  2. Finanzen
  3. Marketing & Public Relations
  4. Kundengewinnung
  5. Management
  6. Fulfillment
  7. Networking

Als letzten wichtigen Punkt des Buches rezitiert der Autor Michael E. Gruber mit der Aussage, dass ein gutes Unternehmen wie ein Franchise geführt werden soll. Es soll ein System sein, dass auch ohne den Unternehmensgründer funktionieren kann. Somit hat es auch unabhängig von diesem einen Wert und kann verkauft werden.

Fazit: eine schnelle, unkonventionelle, aber nicht sehr tiefe Lektüre

Der Aufbau einer eigenen Existenz ist für viele ein großer Lebenstraum – aus einem Beruf eine Berufung machen, sich selbst verwirklichen wollen oder einfach sein eigener Chef sein sind dann oft die Hintergründe. Entsprechend engagiert gehen viele Existenzgründer den Aufbau eines eigenen kleinen Unternehmens an. Doch auch junge Selbständige sollten über die nötige Absicherung gegen unternehmerische Risiken nachdenken. Sie können ein neues Unternehmen im schlimmsten Fall massiv schädigen – aber gerade in der ersten Phase nach der Gründung sind die Einnahmen noch eher bescheiden, sodass man nur die absolut notwendigen Versicherungen abschließen kann. Doch welche sind das, und wie bekommt man eine gute Versicherung?

Zu den elementar wichtigen Versicherungen für Existenzgründer gehören die Betriebshaftpflicht- und die Berufshaftpflichtversicherung. Die Betriebshaftpflicht stellt den Versicherten von Schäden frei, die ein Dritter ihm gegenüber geltend macht, weil ihm bei der Ausübung der betrieblichen Tätigkeit oder auf dem Betriebsgelände ein Schaden entstanden ist. Die Betriebshaftpflicht bezieht sich also unmittelbar auf die unternehmerische Aufgabe, die der Betrieb ausführt. Doch auch ein Kunde, der in den Büroräumen eines Versicherungsbüros stolpert und sich verletzt, fällt bei der Regulierung des Schadens unter die Betriebshaftpflicht.

Im Gegensatz dazu greift die Berufshaftpflichtversicherung im beratenden Bereich vieler Freiberufler wie zum Beispiel bei Rechtsanwälten, Steuerberatern, Versicherungsmaklern oder Architekten. Sie deckt Schäden ab, die den Mandanten durch die Ausübung des Berufs entstehen. So kann ein Schaden durch ein Fristversäumnis aufkommen, wenn ein Prozess verloren geht durch eine verspätete Klageerwiderung. Auch eine verpasste Frist beim Finanzamt kann negative finanzielle Auswirkungen für den Mandanten haben. In solchen Fällen stellt eine Berufshaftpflicht den Versicherten von den Schäden frei. Bei diesen Schäden kann es sich um Sachschäden, Personenschäden oder Vermögensschäden handeln.

Bleibt dann noch finanzieller Spielraum, kann eine Firmenrechtschutzversicherung interessant sein. Sie greift bei Rechtsstreitigkeiten, die der Existenzgründer als Kläger oder Beklagter führen muss, wobei die Versicherung unterschiedliche Rechtsschutzbereiche abdeckt. So kann es um den Verkehrsrechtsschutz gehen oder um einen Arbeitgeberrechtsschutz, wenn der Existenzgründer bereits Mitarbeiter beschäftigt.

Absolut unabdingbar ist es, vor dem Abschluss der Versicherungen einen sorgfältigen Preis-Leistungs-Vergleich durchzuführen. Hier ist man bei einem erfahrenen Versicherungsmakler an der richtigen Adresse. Er hat nicht nur den Zugriff auf das gesamte Spektrum an Gesellschaften und Tarifen, er sollte auch wissen, welche Versicherung notwendig ist. Im besten Fall ist er spezialisiert auf Gewerbeversicherungen und mit den einschlägigen Versicherungsbedingungen der Gesellschaften und ihren Tarifen gut vertraut. Dann kann man sicher sein, dass er die passende Absicherung zu günstigen Preisen aussucht.

Dies ist ein Gastartikel von http://www.finanzen.de/firmenversicherung.html.