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Gründerszene DB

Monats-Archive: Dezember 2011

Bilanzen lesen. Taschen Guide – Einfach Praktisch

von Manfred Weber
126 Seiten
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Dieses schmale Büchlein führt in das Lesen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ein. Ein weiterer Kernpunkt der Darstellung ist das Thema Bewertung und wie man sie richtig vornimmt.

Die Darstellung von Finanzkennzahlen ist in Financial Intelligence for Entrepreneurs: What You Really Need to Know about the Numbers griffiger beschrieben.

Fazit: ultra-knappe Einführung in die Begrifflichkeiten, eigentlich zu knapp um nützlich zu sein


Start Small, Stay Small: A Developer’s Guide to Launching a Startup

von Rob Walling
214 Seiten
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In diesem Buch wird Micropreneurship für Programmierer propagiert. Dabei handelt es sich um 1-Personen-Unternehmen im Software oder Internet Bereich. Eine Person stellt das Produkt her oder kauft es an und vermarktet es dann.

Das Buch beginnt mit der Wahl der Nische, wobei hier eine kleine zu bevorzugen ist, einfach weil eine große Marktdurchdringung einfacher erreichbar ist und das Marketing sehr viel einfacher, gezielter und vor allem billiger ist. Es werden praktische Tipps zum Finden einer Nische gegeben und dann geht es auch schon über zum Produkt. Hierzu wird nicht viel gesagt, außer dass man es auch kaufen oder die Herstellung outsourcen kann.

Ein weiteres Schmankerl ist das Kapitel über die Verkaufswebseite. Eine sehr pragmatische und praktische Herangehensweise zeichnet die Darstellung aus. Dann folgt etwas über Marketing im Kontext des Micropreneurships.

Schließlich werden virtuelle Assistenten als Möglichkeit genannt mehr billiger in der gleichen Zeit zu erreichen. Auch soll man bedenken, dass man eine Funktion in einer ersten Version durch einen VA erledigen lassen kann statt sie aufwendig zu automatisieren. Hier kann man viel Arbeit sparen, wenn die Idee sich nicht trägt.

Als Abschluß der Bemühungen steht ein weiteres Wachstum des Unternehmens oder ein Verkauf. Auch wenn man hier nur Multiples im Bereich von 0,1-2,0 erreichen kann. Also 1 – 24 Monate des Profits, je nach dem Automatisierungsgrad.

Insgesamt ist es ein feines, kleines Buch. Der Content entstammt zu einem großen Teil der Micropreneur Academey, wo man auch einen Freimonat erhält, wenn man das Buch besitzt.

Fazit: eine kleine Empfehlung


Survival Tactics: The Top 11 Behaviors of Successful Entrepreneurs

von Ted Sun
198 Seiten
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Dieses Buch ist aus einer Studie über Entrepreneure entstanden, wobei die besonderen Eigenschaften und Einstellungen der erfolgreichen Gründer herausgefunden werden sollten. Leider liest sich das Buch auch sehr akademisch. Die vielen Referenzen nach jedem kleinen Kapitel stören nicht wirklich, auch wenn sie im nicht-akademischem Umfeld eher ungebrauchlich sind. Aber der Text ist sehr zäh zu lesen.

Leider habe ich durch die Lektüre nichts gelernt und stehe danach genauso da wie allzuvor. Kein gutes Zeichen für ein Buch, das etwas im Leser bewegen will.

Es werden 11 Verhaltensweisen näher beleuchtet:

  1. Constant Learning
  2. Technical Profiency
  3. Self-Confidence
  4. Co-Dependence
  5. Risk Taking
  6. Reactive
  7. Employee Training and Development
  8. Team-based Decisions
  9. Being Surprised
  10. Measurements and Responsiveness
  11. Action without Full Information

Fazit: lieber ein anderes Buch konsumieren, bringt vielleicht mehr


The Web Startup Success Guide

von Bob Walsh
440 Seiten
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Dieses Buch behandelt wie der Titel schon verrät Internetstartups. Der Lebensweg von der wertschaffenden Idee über die Plattformen und die Finanzierung bis hin zum Verkauf wird dargestellt. Besonders interessant ist die Aufzählung der Plattformen, die man nutzen bzw. bedienen kann:

  1. Software As a Service
  2. Platform As a Service
  3. Mobile
  4. Hybrid aus Net und Desktop
  5. Open Source CMS
  6. Mac und Windows Desktop

Auch werden (online) Tools für den angehenden Gründer sehr breit dargestellt. Leider ist die Aktualität des Werkes nicht mehr die allerbeste, so dass sich hier schon die eine oder andere Veränderung ergeben hat.

Das Kapitel über Social Media ist knackig und wird – wie auch das übrige Buch – von interessanten Interviews mit Persönlichkeiten des Gründungsgeschehens gekrönt.

Schließlich gibt es noch ein schmales Kapitel über die Time-Managment Methode “Getting Things Done” von David Allen. Um die Methode allerdings richtig zu verstehen sollte man sich schon ein Buch des Erfinders gönnen.

Fazit: das Buch ist nicht mehr das aktuelle Referenzwerk, als das es vielleicht mal gedacht war, allerdings machen die Interviews alleine es lesenswert


Cashflow Quadrant: Rich dad poor dad

von Robert T. Kiyosaki
334 Seiten
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In diesem Buch rekapituliert der Autor das Vier-Quadranten System aus seinem ersten Buch. Links sind der Employer and der Self-Employed, auf der rechten Seite sind Business und Investor. Das Buch handelt nun davon, wie man von der linken Seite zu der rechten kommen kann.

Der Autor stellt 3 Arten des Business Systems vor:

  • Traditionelle Unternehmen, bei denen man das System selbst herstellt
  • Franchise, bei denen man ein fertiges System kauft
  • Network Marketing, bei dem man einem System beitritt

Der Autor stellt 7 Stufen des Investors vor:

  1. those with nothing to invest
  2. borrowers
  3. savers
  4. “smart” investors
  5. long-term investors
  6. sophisticated investors
  7. capitalists

Besonders interessant ist das etwas andere System des Accountings, dass der Autor von seinem Rich Dad gelernt hat: ein Kredit wird wie üblich als Liability des Kreditnehmers und als Asset des Kreditgebers verzeichnet. Die Bücher gleichen sich nun gegenseitig aus. Des einen Asset ist des anderen Liability und umgekehrt.

Asset wird hier (nach dem Rich Dad) als etwas definiert, das einen positivem Cash-Flow erzeugt. Eine Liability hingegen hat einen Negativen.

Das Wirtschaftssystem wird als Spiel “wer ist wem verschuldet” bezeichnet. Der Rat lautet nun niemals schlechte Schulden anzuhäufen, wobei schlecht hier bedeutet, dass man die Schuld und die Zinsen selber zahlen muss. Kominationsgeschäfte mit mehreren Parteien werden propagiert, bei denen der Investor am Ende mit einem effektiv positivem Cash-Flow dasteht.

Fazit: Das Buch ist schnell gelesen und hat die eine oder andere Idee zu bieten.