Work the System
von Sam Carpenter
240 Seiten
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In diesem Werk lässt uns der Autor an seinem Lebensweg teilhaben, dessen Wendepunkt durch die Erkenntnis gekennzeichnet wird, dass sich alles in der menschlichen Umgebung als Systeme auffassen lässt. Sobald der Autor dies erkannt hatte, konnte er seine Unternehmung (Callcenter) systematisieren und somit die Effizienz und Effektivität vervielfachen. Und das alles ohne dabei selber noch so viel wie allzuvor arbeiten zu müssen.
Franchising wäre der nächste Schritt, den der Autor jedoch nicht gegangen ist. Die Darstellung der Systematisierung ist lesbar und motivierend, wenn auch wenig Erkennisreich dargestellt. Der Autor gibt die strategischen Objectives seiner Unternehmung und dessen 30 Prinzipien. Außerdem noch die Handlungsanweisung darüber, wie man Handlungsanweisungen verfasst.
Die Dreiteilung in eine Unabhängigkeitserklärung (strategische Objectives), eine Verfassung (30 Prinzipien) und die Gesetze (Handlungsanweisungen) sind eine Strukturierung des Systems Unternehmung. Hierbei sind die Mitarbeiter verpflichtet diese Dreiheit zu befolgen. Bei Mißachtung soll man den Mitarbeiter kurz und bündig vor die Tür setzen.
Das Buch liest sich gut, jedoch ist die Faktendichte etwas mäßig. Der Anhang mit der Beispiel-Dreiheit ist sehr interessant. Meine Erkenntnis hieraus ist, dass man die Anweisungen sehr menschlich schreiben kann, also ohne alles übertrieben genau und präzise darstellen zu müssen. Es geht hier immerhin um Menschen, die das interpretieren müssen, und nicht um einen Computer. Auch wenn ich den Computer als den perfekten Sklaven sehe, der solche wiederholten Tätigkeiten immer wieder perfekt durchführen kann.
Fazit: interessant, aber nicht weltbewegend
Entrepreneur Myths : The Startup’s Bible
Damir Perge
Kindle Buch, 3352 KB
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Trailer-Video zum Buch
In diesem Werk bespricht der Autor, der ehemaliger Gründer und momentaner Venture-Capitalist ist, geläufige Mythen der Gründer. Manche sind wirklich gängig, andere sind eher ungewöhnlich. Hier sind 50 plus ein paar Bonus Mythen gesammelt worden und in einer sehr offenherzigen Art und Weise dem Leser nähergebracht worden. Es liest sich manchmal aufgrund der offenen Sprache etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Grundlagen sind schon interessant.
Etwas merkwürdig ist auch der Hochgesang des Autors auf seinen Company-Dog, also wirklich ein Haustier, und die Marotte ein Haustier als Unternehmensmaskottchen zu beschäftigen! Sein Hund verstarb bei der Fertigstellung des Buches.
Am Interessantesten sind die beiden Kapitel über die Venture Valuation und die Bewertung des Teams in Dollar. Hier gibt der Autor Daumenregeln, die sich leicht anwenden lassen.
Abgeschlossen wird das Buch von zwei Befragungen, deren Ergebnisse man allerdings nur online erhält. Wenn man seine Daten dem Autor nicht zur Verfügung stellen will, sollte man sich also nicht die Mühe machen die Fragen zu beantworten.
Auch sind 2-3 Kapitel nur online nach einer Registrierung erhältlich. Die Mühe habe ich mir noch nicht gemacht, so dass ich zu deren Qualität nichts sagen kann.
Fazit: eine interessante Offenlegung der Sichtweise eines erfahrenen Gründers/VCs
Bootstrapping 101: Tips to Build Your business with Limited Cash and Free Outside Help
von Bob Reiss
190 Seiten
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Der Autor hat in 20 Kapiteln diverse Gesichtspunkte einer Unternehmensgründung aus dem Blickwinkel des Bootstrappings bleuchtet, also der Eigenfinanzierung oder besser der Finanzierung aus Umsätzen. Hierbei sind die meisten Kapitel für internationale Gründer relevant, nur das über die amerikanische Verwaltung ist aus offensichtlichen Gründen weniger relevant, wenn auch interessant. Vielleicht kann sich hier die deutsche Politik mal ein Vorbild nehmen.
Das Buch liest sich flüssig, es ist ja auch nicht besonders lang, wenn ich auch gestehen muss, dass ich eine längere Pause in der Mitte eingelegt habe. Der Inhalt ist solide, wenn auch nicht von besonderer Neuheit gekennzeichnet. Hier erwartet einen das nötige Handwerkszeug und keine neuen Theorien oder Einsichten.
Fazit: kann man lesen, besonders wenn man bootstrapped
Technology Entrepreneurship
gelehrt von: Chuck Eesley
Beginn: Januar 2012
The Lean Launchpad
gelehrt von: Steve Blank [siehe Four Steps to the Epiphany]
Beginn: Februar 2012
Fazit: Ich habe mich für beide Kurse eingeschrieben und hoffe, dass die investierte Zeit Gewinn abwirft.
