The 80/20 Individual: The Nine Essentials of 80/20 Success at Work
von Richard Koch
282 Seiten
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In diesem Buch werden die vital few gefeiert. Also jene 20%, die 80% der Leistung bringen. Rein rechnerisch ist der Beitrag eines jeden aus dieser Gruppe im Durchschnitt 16 mal so groß, wie der einer Person der trivial many im Durchschnitt. Das ist die 80/20 Regel, von der der Titel des Buches stammt. Diese ist auch bekannt als das Pareto-Prinzip.
Es wird angeraten eine Selbstanalyse vorzunehmen und dann jene 20% der eigenen Leistung aufzuspüren, die einem 80% des Erfolgs bescheren. Die Konzentration auf diese Aspekte soll dann den Durchbruch bringen.
Als der Kerngedanke dieses Buchs wird das kreative Einzelindividuum als Treiber der nächsten Stufe der wirtschaftlichen Evolution gesehen. Nach der Erfindung der Landwirtschaft, der agrikulturellen Revolution des 18. und 19. Jhd., der industriellen Revolution, der Managment-Revolution und der IT-, kommt nun die Zeit der kreativen Individuen und der kleinen Teams. Diese sollen das Wachstum bringen, das die Boliden der Wirtschaft mit ihren 3-4% Wachstum pro Jahr nicht mehr schaffen.
Es wird angeraten auf großartige Ideen zu setzen, die den Sweetspot einer Branche treffen und diesen dann effizienter erledigen, als bisherige Wettbewerber. Indem man die weniger profitablen Vorgänge Anderen überlässt, erzeugt dies einen großartigen Return On Invest. Wenn man dann noch die Idee aus einer handvoll guter Business-Gene zusammensetzt, womit Meme des Wirtschaftens gemeint sind, kommt man auf einen grünen Zweig.
Um seine Unternehmung voranzubringen, soll man auf großartige Individuen setzen und diese anheuern, auch wenn sie Equity kosten. Hier wird fast ein Hohelied auf die Gesellschaftsform der Partnerschaft (bspw. Consulting-Branche) gesungen. Außerdem soll man dritte Firmen einbinden und sie zu Dienern der eigenen Sache machen. Diese sollen Kapital, Personal und Prozesse bereitstellen, die das eigene Angebot komplettieren, so dass man sich auf den Sweetspot konzentieren kann. Schließlich soll man immer mehr Kapital einwerben, als man meint zu brauchen, da immer mehr Kosten als geplant auflaufen.
Das Buch liest sich schnell durch und hat den einen oder anderen interessanten Gedanken.
Fazit: nicht ganz eine Empfehlung, aber fast
The Truth about Starting a Business
von Bruce R. Barringer
218 Seiten
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Dieses Buch behandelt 53 Wahrheiten in 11 Abschnitten. Jede Wahrheit werden eine handvoll Seiten gewährt – viel zu wenige, um eine sinnvolle Menge an Informationen unterzubringen. Die meisten “Wahrheiten” sind einfache Zusammenfassungen eines Themas. Bspw. werden so die vier P des Marketing vorgestellt. Zur Erinnerung: Product, Price, Place und Promotion. Das ist definitiv Standardwissen, so dass hier kein wirklicher Mehrwert dieses Buches zu erkennen ist. Allein als einführendes Werk mag es einen Sinn haben. Für Personen, die schon erste Schritte bei der Vorbereitung gemacht haben, bietet es dagegen annährend keinen Nutzen. Leider.
Fazit: verschwendete Zeit es zu lesen
One Simple Idea: So machen Sie aus Ihren Ideen eine Goldmine und lassen andere für sich arbeiten
von Stephen Key
335 Seiten
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In diesem Buch wird eine Alternative zum klassischen Entrepreneurship propagiert: das Lizensieren von Ideen an bestehende Unternehmungen. Das ist eine attraktive Vorgehensweise für visinonäre Leute, die mehr Ideen haben als sie selber verarbeiten können. So hat der Autor Hunderte, wenn nicht Zausende Ideen entworfen und bisher 20 Lizenzdeals gemacht.
Der Kerngedanke des Buches ist das eigentlich wertvolle daran. In der klassischen Lektüre wird das Lizensieren eher stiefmütterlich behandelt, so dass hier neues Land entdeckt werden kann. Außerdem wird noch ein Plädoye für Cold-Calling und einige gute Ansätze für das Verhandeln eines Deals gegeben.
Das Buch liest sich flüssig, wenn ich auch das englische Original gelesen habe und nicht für die Qualität der Übersetzung bürgen kann. Der Autor stellt physische Produkte in den Mittelpunkt der Betrachtung, da er hier Erfahrungen gesammelt hat. Am Ende steht der Leser mit einem 10 Punkte umfassenden Fahrplan da, der u.a. Ideenentwicklung, Entwicklung eines visuellen oder funktionalen Prototypen, das 1-seitige Sell-Sheet, dem Kontaktieren der Firmen und dem Schließen des Deals umfasst. Auf das Herstellen eines physischen oder visuellen Prototyps wird auch eingegangen.
Internetmodelle oder Ideen über Software sind hingegen in diesem Buch nicht zu finden, auch wenn die Grundideen sicherlich übertragbar sind. Es ist halt nicht das Metier des Autors.
Fazit: empfehlenswerte Ergänzung des Werkzeugkasten eines jeden Interessierten
Leading the Virtual Workforce: How Great Leaders Transform Organizations in the 21st Century
von Karen Sobel Lojeski
156 Seiten
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In diesem Buch behandelt der Autor die Leadership-Lösungsansätze für das Problem der Virtual Distance aus seinem vorherigen Buch.
Das Modell der Virtual Distance ist folgendes:
- Physical Distance
- Geographic Distance
- Temporal Distance
- Organizational Distance
- Operational Distance
- Communications Distance
- Multitasking
- Readiness Distance
- Distribution Asymmetry
- Affinity Distance
- Cultural Distance
- Social Distance
- Relationship Distance
- Interdependence Distance
Als Aufgaben des Leaders werden folgende Punkte vorgeschlagen:
- Create Context
- Cultivate community
- Co-activate new leadership
Als Tools dafür:
- Techno-dexterity
- Traversing boundaries
- Glocalization
- Authenticity and transparency
Das Buch zitiert durchgängig Interviews mit bemerkenswerten Personen der amerikanischen Geschäftswelt (ein Zen-Mönch ist dabei). Kurzportäts dieser Personen werden auch gegeben.
Fazit: eine interessante Zusammenstellung von Ansätzen, allerdings wird es einem selber überlassen Konkretes zu ersinnen
Startup: An Insider’s Guide to Launching and Running a Business
von Kevin Ready
150 Seiten
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In den folgenden sechs Kapiteln gibt der Autor einzelne Tipps aus der Praxis, die jeweils nicht länger als 1-2 Seiten sind.
- Core Lessons
- Marketing
- Building a Team
- Communication Matters
- Strategic Thinking
- Exiting Your Business
Die Tipps fühlen sich sehr praktisch an und behandeln ein weites Gebiet. Das Buch liest sich flüssig und könnte einen längeren Flug interessant gestalten.
Fazit: unterhaltsamer und lehrreicher Lesestoff