The Personal MBA: Master the Art of Business
von Josh Kaufman
416 Seiten, 2010
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Dieses Buch bietet eine Sammlung von kurzen Konzepten, die man meist kennen sollte. Es sind meist Modelle, wie sie Charles Munger von Berkshire Hathaway für seinen doch recht großen Erfolg verantwortlich macht. Sie werden in diesem Buch der Reihe nach abgehandelt und in jeweils 1-2 Seiten kurz dargestellt. Bei den meisten reicht so ein Überlick für die meisten Zwecke, doch bei einigen hätte man sich mehr Informationen oder Beispiele gewünscht. Das hätte natürlich das Buch drastisch anschwellen lassen.
Die zwölf Teile des Buches sind:
- Why Read This Book?
- Value Creation
- Marketing
- Sales
- Value Delivery
- Finance
- The Human Mind
- Working with Yourself
- Working with Others
- Understanding Systems
- Analysing Systems
- Improving Systems
Das Buch liest sich flüssig und man kann es auch außer der Reihe und nach den eigenen Bedürfnissen lesen. Hierbei verliert es nicht viel an Reiz.
Fazit: für Einsteiger in das Thema Business Literatur eine klare Empfehlung, sonst kann man es auch als Rekapitulation gebrauchen
Die Web 2.0-Strategie: Innovative Geschäftsmodelle für das Internet
von Amy Shuen
149 Seiten, 2008
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Dieses etwas alt gewordene Buch behandelt die Treiber des Web 2.0 Geschehens und stellt die Geschäftsmodelle einiger der Großen dar.
Die identifizierten Kerntreiber sind:
- Benutzer generieren Mehrwert (user-generated content)
- Netzwerke multiplizieren Effekte (Netzwerkeffekt)
- Menschen bauen Verbindungen auf (soziales Netz)
- Unternehmen syndizieren Fähigkeiten (Mashups und Software-as-a-Service)
Abgeschlossen wird das Buch durch ein Kapitel zum Schreiben von Web 2.0 Businessplänen. Hier werden einige gute Fragen zu den einzelnen Kapiteln eben jenes Planes gegeben.
Fazit: Die Analyse der Treiber ist gut, eine Empfehlung mit Einschränkungen aufgrund des Alters
Wie man ein verdammt gutes Unternehmen gründet – Die Gesamtausgabe: Das Standardwerk zum Thema Gründung – Alles, was Sie als Gründer und Unternehmer wissen müssen
von Wolfgang H. – D. Kierdorf
516 Seiten, 2011
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Dieses Buch beinhaltet den schon besprochenen ersten Band. Das was dazu zu sagen war, stimmt weiterhin.
Interessanterweise ist das Buch online kostenlos zugänglich: http://www.verdammt-gutes-
Darüber hinaus geht es in der zweiten Hälfte des Buches um das Unternehmen selber. Hier startet der Autor mit der Geschäftsidee und zeigt einige Eigenschaften auf. Dann wird das Geschäftsmodell anhand des Business Model Canvas besprochen. Hier gibt es also neuen Bereiche, die beleuchtet werden müssen:
- Zielgruppen
- Produkte und Positionierung
- Kundenbeziehungen
- Absatzwege
- Einnahmen
- Kosten
- Partnerschaften
- Ressourcen
- Kerngeschäftsprozesse
Nach je einem kurzen Kapitel über Dealbreaker und Wachstumsprozesse geht es dann den Rest des Buches um die Finanzierung. Hier werden im Wesentlichen Kreditprogramme von Banken aufgelistet. Den Abschluß bildet dann eine handvoll annotierte Literaturempfehlungen.
Das Buch liest sich flüssig, nur der Inhalt bietet wenig Neues. Ein wenig Gerber und Oswalder gewürzt mit einigen Anmerkungen und einer Auflistung von aktuellen Kreditprogrammen. Vielleicht ist die Lektüre der Originale besser.
Fazit: leider kann ich so keine Empfehlung aussprechen
Simply Seven: Seven Ways to Create a Sustainable Internet Business
von Erik Schlie, Jörg Rheinboldt, Niko Waesche
208 Seiten
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In diesem Werk werden Internetgeschäftsmodelle sortiert in sieben Schubladen. Diese werden betrachtet und mit Beispielen angereichert. Dann gibt es noch zum Abschluß ein Kapitel über Freemium und Personalisierte Angebote.
Interessant ist das 95%/5% Gesetz. Im Realworldgeschäft wird 5% des Nutzens kostenlos angeboten als Werbemaßnahme, 95% werden dann verkauft. Im Internet ist das genau umgekehrt. Dies ist eine bemerkenswerte Zusammenfassung des Freemium Konzepts.
Die Geschäftsmodelle werden hier aus Sicht des Kunden betrachtet, also wer bezahlt wie für was.
Die sieben Geschäftsmodelle (Referenzprojekt):
- service sales (Skype)
- subscriptions (Blizzard Entertainment)
- retail (Amazon)
- commisions (Ebay)
- advertising (Google)
- license sales (Apple)
- financial management (hat sich noch keines entwickelt)
Auf Gründerszene wurde ein Interview mit den Autoren veröffentlicht.
Fazit: empfehlenswerte Lektüre
Running Lean
von Ash Maurya
278 Seiten
Kauf des PDFs auf dem Blog über das Buch
Dieses Buch von 2010 vereinigt die Lean Ansätze von Eric Ries mit dem Customer Development von Steve Gary Blank [siehe auch Four Steps to the Epiphany]. Es zitiert viele aktuelle und einflußreiche Bücher und Blogposts der letzten Zeit. Es macht viel Spass die knackige Darstellung zu konsumieren. Es wird ein Ablaufmodell einer Webunternehmensgründung bis zum Product-Market-Fit gegeben. Auf dem Weg dahin geht man über den Problem-Solution-Fit und den Product-Launch-Fit. Die Darstellung ist praxisrelevant und lässt sich wahrscheinlich gut umsetzen.
Weiteres über das Buch kann man im Blog über das Buch oder im Blog des Autors lesen.
Fazit: mal wieder eine Empfehlung
