The New Small: How a New Breed of Small Businesses Is Harnessing the Power of Emerging Technologies
von Phil Simon
316 Seiten, 2010
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Den Hauptteil dieses Buches machen knappe Berichte über 11 Kleinunternehmen, die durch ihre Vielfältigkeit bestechen. Sie sollen alle zu den New Small gehören, die kleine, agile Unternehmen sind und durch die Verwendung der Five Enablers herausstechen.
The five enablers:
- cloud computing
- SaaS (software as a service)
- free and open source software
- mobility
- social technologies (social media and social networking)
Die 11 Unternehmungen sind mitnichten nur Software- oder Internet-Businesses, so ist auch ein Restaurant dabei. Sie verwenden nur alle die neueste Technologie, was ihnen einen großen Vorteil gegenüber den doch eher langsamen Großen verschafft.
Das Buch bietet allerdings an originärem Inhalt nicht mehr als ein langer Blogpost. Aber allein die 11 Geschichten sind schon nett zu lesen, da sie durch ihre Vielfältigkeit sehr bunt sind. Das Buch ist eher ein Technologie-Management Buch, als wirklich ein Leitfaden zur Implementierung einer Technologie(-Strategie).
Fazit: klein kann fein sein
You Can Do It Too: The 20 Essential Things Every Budding Entrepreneur Should Know
Rachel Bridge
192 Seiten, 2010
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In diesem schmalen Werk werden 20 gute Ideen für die eigene Gründung dargelegt und durch jeweils ein Unternehmerprofil als Beispiel mit Leben erfüllt.
Das Buch liest sich flüssig und die 20 Gesichtspunkte einer Gründung sind sicherlich interessant. Die Profile sind etwas kurz geraten, so dass man sich nicht richtig in die jeweilige Gründung einfinden kann. Jedenfalls nicht in ihrer zeitlichen Entwicklung.
Trotz allem ist es ein unterhaltsames Buch. Die Beispiel-Unternehmen reichen von Einzelgeschäften bis zu größeren Unternehmungen mit mehrstelligen Millionen Pfund Umsätzen.
Fazit: netter Read, aber vielleicht nicht der Durchbruch für die eigene Gründung
Lessons from the Edge: Survival Skills for Starting and Growing a Company
von Jana Matthews und Jeff Dennis
268 Seiten
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In diesem Buch werden die Geschichten von 50 Entrepreneuren dargestellt, die vor eine Herausforderung gestellt wurden. Leadership, People, Partnerships, Money und Personal Issues sind die fünf Abschnitte, in die das Buch geteilt ist.
Zunächst wird immer eine sehr knappe Darstellung der Geschichte des Gründers gegeben, dann werden daraus Konsequenzen gezogen. Den Abschluß jedes der fünf Abschnitte ist eine Rekapitulation des Themas.
Die Geschichten lesen sich flüssig und stellen sehr schön die Vielfalt der Herausforderungen dar, vor denen ein Gründer stehen kann. Nun stellt sich die Frage, ob man hieraus etwas für die eigene Gründung mitnehmen kann und dann vielleicht besser auf Herausforderungen reagieren oder sie gar vermeiden kann? Die Hoffnung besteht jedenfalls.
Fazit: angenehmer, gut zu lesender Stoff
Wake Up and Change Your Life
von Duncan Bannatyne
272 Seiten
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Dies ist nicht das erste Buch des Autors, der es mit verschiedenen Unternehmungen fast zum Milliardär gebracht hat. Begonnen hat er mit einem Van am Strand und dem Verkauf von Eiscreme, also völlig offline. Es folgten Sportclubs, Seniorenheime und Ausbildungsstätten in der Gesundheitsbranche. Er hat also Erfahrung wie man skaliert.
In diesem Buch reflektiert er seine Erkenntnisse über das Entrepreneurship. Die Kernthesen sind dann, dass es jeder schaffen kann unabhängig von seinen Erfahrungen und seinem Ausbildungsstand und dass harte Arbeit nötig ist, um zum Ziel zu gelangen. Auch legt er dem Leser nahe, sich ehrlich seine Schwächen, aber auch seine Stärken einzugestehen und entsprechend zu handeln.
Das Buch bietet nach jedem Kapitel ein Fallbeispiel eines (meist nicht-universitären) Unternehmers, der Erfolg gehabt hat. Danach folgt dann ein Mini-Interview, in dem er nach seinen Tipps für neue Unternehmer gefragt wird.
Das Buch liest sich locker runter und ist unterhaltsam. Es bietet allerdings keine formalen Kenntnisse oder Ausführungen. Aber wenn man es unter dem Gesichtspunkt der Motivation liest, ist es sicherlich nicht schlecht.
Fazit: motivierend, aber nicht visionär
Keine große Sache: Coffee to go oder wie man den Traum vom eigenen Unternehmen verwirklicht
von Vanessa Kullmann
224 Seiten
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In diesem Buch verrät die Unternehmerin des Jahres 2006 die Entstehungsgeschichte der Coffeeshop-Kette Balzac. Sie zeichnet ihren Weg nach, wie sie ohne Vorkenntnisse oder eine Ausbildung/Studium sich daran gemacht hat ihren Traum zu leben. Der Weg wird nachgezeichnet von der ersten Idee, über den ersten Laden in Hamburg bis hin zu 10 neuen Shops in einem Sommer.
Das Buch ist in einem angenehm flüssigen Stil geschrieben und liest sich wie ein Roman. Es handelt sich aber nicht um einen Gründungsratgeber oder ein BWL Buch, nur der subjektive Verlauf einer bestimmten, erfolgreichen Unternehmensgründung wird gezeigt.
Die Kernlektion, die ich hier mitgenommen habe, ist der Gedanke, dass man auch große Dinge in Angriff nehmen kann, wenn man nur einen kleinen Schritt nach dem anderen geht. Die Autorin wußte am Anfang noch nicht um die Probleme, die auf sie zu kommen würden. Auch hatte sie mitnichten eine Kette im Sinn. Am Anfang war der Traum ein Ladengeschäft. Eins. Was daraus geworden ist, ist bekannt.
Fazit: nette Unterhaltung, macht Lust etwas umzusetzen