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Marketing

Es handelt sich um eine Präsentation, die das Thema Metriken im Online Marketing kurz zusammenfasst.

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Positionierung – das erfolgreichste Marketing auf unserem Planeten: Das Praxisbuch für ungewöhnliche Markterfolge

von Peter Sawtschenko
296 Seiten
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Dieses Buch behandelt das Thema Positionierung (und Engpass-konzentrierte Strategie) vermittels vieler Beispiele aus dem deutschen Mittelstand. Leider bietet es hierzu nicht viel Neues, so dass Leser mit Vorkenntnissen wenig (außer den Beispielen) aus diesem Buch ziehen können. Teilweise liest es sich auch wie Werbematerial für die Beratungspraxis des Autors. Aber das nur am Rande angemerkt.

Fazit: nur für totale Neulinge auf dem Gebiet des Marketings wirklich werthaltig


Werbevermarktung im Internet: Erzielen Sie höhere Werbeumsätze mit Ihrer Webseite

von Thomas Promny
68 Seiten
Amazon-Link

Diese Büchlein bespricht das Thema Werbung im Internet. Es ist eine gute Einführung für alle, denen TKP, CPC und Co (noch) nichts sagt. Sehr interessant fand ich die Aufzählung relevanter Vermarkter. Sehr gut, um sich einen Überblick zu verschaffen. Auch wurden drei Szenarien beispielhaft behandelt, so dass man sich einen Eindruck von dem Umsatzpotential machen kann.

Das Buch ist auch kostenlos als PDF Download erhältlich.

Fazit: ein kurzer, informativer Read


The 10-day MBA: A Step-by-Step Guide to Mastering the Skills Taught in Top Business Schools

von Steven Silbiger
448 Seiten
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Dieses Buch hat den Anspruch das wichtigste aus einer MBA Ausbildung an einer amerikanischen top Universität zu vermitteln. Das kann ich nicht aus erster Hand beurteilen, aber der Stoff, der behandelt wird, ist sowohl vielfältig, als auch interessant zu lesen. Leider fehlt das Thema Entrepreneurship. Ansonsten ist das Buch einfach zu konsumieren, nur beim Thema Accounting wird es ein wenig anstrengend. Die Darstellung ist praxisnah, aber doch recht kondensiert. Marketing in rund 40 Seiten ist eine Herausforderung, wenn man es gut und umfassend machen will.

Die Themen sind auf 10 Tagesrationen aufgeteilt, die man auch gut an einem Tag nebenbei schaffen kann. Den Stoff dann aber wirklich zu durchdringen und anwenden zu können erfordert aber mehr Einsatz. Warum wohl nehmen Fallstudien einen so großen Teil der MBA Ausbildung ein?

Fazit: Alles in allem ist das Geld für dieses Buch gut angelegt, wenn es auch keine seltenen Erleuchtungen vermittelt.


In Zeiten des Wirtschaftsrückgangs sind Unternehmen gezwungen, auf die neuen wirtschaftlichen Bedingungen zu reagieren, indem sie aktiv nach neuen Geschäftsgelegenheiten suchen, wo immer sich diese bieten. Dass die Weltwirtschaft zum Stillstand gekommen ist, muss in der Tat nicht bedeuten, dass auch unternehmerische Wachstumsinitiativen diesem Beispiel folgen müssen.

Unternehmen jeder Größe können sich neue Märkte erschließen, wenn sie sich richtig vermarkten. Aber der Wunsch nach Anpassung und Wachstum in schwierigen Zeiten muss von geeigneten Hilfsmitteln unterstützt werden. Zu leicht investiert man in eine „Lösung“, deren Ergebnisse tatsächlich nicht kalkulierbar sind. Wichtig ist, zunächst auszuprobieren, was funktioniert, bevor man beträchtliche Ressourcen in eine internationale Marketing-Strategie investiert.

Das Internet ist heutzutage für die Mehrheit der Verbraucher, die auf der Suche nach einem neuen Produkt oder einer neuen Dienstleistung sind, der erste Anlaufhafen. Es versteht sich daher von selbst, dass der Schlüssel zu internationalem Wachstum darin liegt, wie ein Unternehmen seine Website gestaltet.

Website-Lokalisierung und Suchmaschinenoptimierung (SEO) sind, da die Einrichtung einer einfachen, textbasierten Website in einer Fremdsprache nur ein paar hundert Euro kostet, kosteneffiziente Strategien zur Erschließung neuer Märkte. Die Texte im Internet sind mehrheitlich in englischer Sprache verfasst, obwohl die Muttersprache der meisten Internetbenutzer nicht Englisch ist. Hier besteht also eine klare Lücke, die Unternehmen ausschöpfen sollten.

Der erste Schritt besteht in der Feststellung, ob für Ihre Dienstleistung/Ihr Produkt überhaupt ein Bedarf im Zielland besteht. Die beste Methode dafür ist das Untersuchen des örtlichen Wettbewerbs. Es ist ein gutes Zeichen, wenn es bereits etablierte, ähnliche Unternehmen gibt, denn dies spricht dafür, dass dort ein echter Bedarf besteht. Hüten Sie sich jedoch vor zu viel Konkurrenz, da es schwierig sein kann, erfolgreich in einen bereits gesättigten Markt einzudringen.

Wenn einwandfrei festgestellt wurde, dass tatsächlich eine Nachfrage besteht, recherchieren Sie die Hauptsuchbegriffe, die Internetnutzer vor Ort verwenden. Google und Yahoo bieten kostenlose Tools zur Ermittlung von Keywords an, über die Sie diejenigen Suchausdrücke finden, die im gewünschten Auslandsmarkt verwendet werden.
Diese Keywords sollten anschließend in eine professionell übersetzte Website integriert werden, um so ihre Position in den Suchmaschinen-Rankings organisch zu optimieren. Da im Gegensatz zum englischsprachigen Markt noch lange keine Sättigung im Hinblick auf wichtige Suchbegriffe in anderen Sprachen abzusehen ist, steigt man möglicherweise sehr schnell in ausländischen Suchmaschinen-Rankings.

Um diesen Prozess zusätzlich zu beschleunigen, bieten sich Pay-per-click-Werbekampagnen (PPC) an, wie beispielsweise Google AdWords, die durch „Sponsorenlinks“ dazu beitragen, den Traffic auf Ihrer Website zu erhöhen. Das Schöne an PPC ist, dass man im Voraus ein Budget festlegt – das können, ganz nach Wunsch, lediglich 5 Euro sein – und den Wert testen kann, ohne gleich große Summen auszugeben. Das Risiko ist also tatsächlich minimal.

Wie bereits zuvor ausgeführt, hat sich Englisch zur internationalen Handelssprache und zur Verkehrssprache des Internets entwickelt. Man sollte darüber aber nicht vergessen, dass drei Viertel der Weltbevölkerung überhaupt kein Englisch sprechen.

Die Notwendigkeit, im Geschäftsleben internationale Verbraucher in deren eigener Muttersprache anzusprechen, kann gar nicht genug betont werden. Obwohl Englisch die am weitesten verbreitete erste Fremdsprache ist, bleibt die Tatsache bestehen, dass die Mehrheit der Verbraucher zuerst in ihrer Muttersprache nach Dienstleistungen/Produkten sucht.

Globales Handeln erfordert lokales Denken: Wer also geschäftlich international agieren möchte, muss sich der Vielzahl kultureller und sprachlicher Verflechtungen bewusst sein, denen man sich gegenüber sieht, wenn man in neue Absatzmärkte/Schwellenländer eindringt.

Das in Deutschland, Österreich und der Schweiz gesprochene Deutsch ist zum Beispiel weitgehend gleich. Dennoch gibt es hinreichend viele dialektale Unterschiede zwischen den Varianten der deutschen Hochsprache, dass separate Marketing-Strategien äußerst wichtig sind, will man jeden dieser Märkte gezielt ansprechen.
Um ein Beispiel zu nennen: Das englische Wort „(whipped) cream” würde in Deutschland in der Regel mit „Schlagsahne/Sahne“ übersetzt. Österreicher würden hingegen „Schlagobers/Obers“ sagen, während in der Schweiz die meist verwendete Übersetzung „Schlagrahm/Rahm“ wäre. In jedem Fall ist das gleiche gemeint. Der unterschiedliche Name ist an die Region geknüpft, in der er verwendet wird.

Ähnlich verhält es sich mit dem Gebrauch der Bezeichnungen „Marillen“ und „Aprikosen“ – verschiedenen Namen für die gleichen Früchte. Worin der Unterschied liegt? „Marillen“ werden die Früchte in Bayern und Österreich genannt, „Aprikosen“ in Deutschland. Das deutsche Wort „Kartoffeln“ ist jedem Deutschsprachigen bekannt. Wer aber nach Österreich reist, sollte sich daran gewöhnen, dass dort von „Erdäpfeln“ die Rede ist.

Es gibt etliche solcher Varianten deutscher Dialekte in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die hervorheben, wie bedeutsam die richtige Lokalisierung Ihres Produkts/Ihrer Dienstleistung für jeden bestimmten Zielmarkt ist. Gleiches trifft auch auf Französisch (Frankreich/Kanada), Portugiesisch (Portugal/Brasilien), Spanisch (Spanien/Lateinamerika) und Englisch (USA/UK) zu.

Sprache ist also ein zentraler Faktor im Globalisierungsprozess. Unternehmen jeder Größenordnung könnten von Website-Lokalisierung und SEO profitieren. Wer sein Geschäft von zu Hause betreibt, kann mit einem vernetzten Computer und etwas gesundem Unternehmerverstand weltweit geschäftlich tätig sein, auch ohne hohes Startkapital.


Über den Autor: Christian Arno ist der Gründer und Geschäftsführer von Lingo24, einem internationalen Übersetzungsunternehmen, das Übersetzungsdienstleistungen in alle und aus allen wichtigen Weltsprachen anbietet.