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Gründerszene DB

Systeme


The Personal MBA: Master the Art of Business

von Josh Kaufman
416 Seiten, 2010
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Dieses Buch bietet eine Sammlung von kurzen Konzepten, die man meist kennen sollte. Es sind meist Modelle, wie sie Charles Munger von Berkshire Hathaway für seinen doch recht großen Erfolg verantwortlich macht. Sie werden in diesem Buch der Reihe nach abgehandelt und in jeweils 1-2 Seiten kurz dargestellt. Bei den meisten reicht so ein Überlick für die meisten Zwecke, doch bei einigen hätte man sich mehr Informationen oder Beispiele gewünscht. Das hätte natürlich das Buch drastisch anschwellen lassen.

Die zwölf Teile des Buches sind:

  1. Why Read This Book?
  2. Value Creation
  3. Marketing
  4. Sales
  5. Value Delivery
  6. Finance
  7. The Human Mind
  8. Working with Yourself
  9. Working with Others
  10. Understanding Systems
  11. Analysing Systems
  12. Improving Systems

Das Buch liest sich flüssig und man kann es auch außer der Reihe und nach den eigenen Bedürfnissen lesen. Hierbei verliert es nicht viel an Reiz.

Fazit: für Einsteiger in das Thema Business Literatur eine klare Empfehlung, sonst kann man es auch als Rekapitulation gebrauchen


Work the System

von Sam Carpenter
240 Seiten
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In diesem Werk lässt uns der Autor an seinem Lebensweg teilhaben, dessen Wendepunkt durch die Erkenntnis gekennzeichnet wird, dass sich alles in der menschlichen Umgebung als Systeme auffassen lässt. Sobald der Autor dies erkannt hatte, konnte er seine Unternehmung (Callcenter) systematisieren und somit die Effizienz und Effektivität vervielfachen. Und das alles ohne dabei selber noch so viel wie allzuvor arbeiten zu müssen.

Franchising wäre der nächste Schritt, den der Autor jedoch nicht gegangen ist. Die Darstellung der Systematisierung ist lesbar und motivierend, wenn auch wenig Erkennisreich dargestellt. Der Autor gibt die strategischen Objectives seiner Unternehmung und dessen 30 Prinzipien. Außerdem noch die Handlungsanweisung darüber, wie man Handlungsanweisungen verfasst.

Die Dreiteilung in eine Unabhängigkeitserklärung (strategische Objectives), eine Verfassung (30 Prinzipien) und die Gesetze (Handlungsanweisungen) sind eine Strukturierung des Systems Unternehmung. Hierbei sind die Mitarbeiter verpflichtet diese Dreiheit zu befolgen. Bei Mißachtung soll man den Mitarbeiter kurz und bündig vor die Tür setzen.

Das Buch liest sich gut, jedoch ist die Faktendichte etwas mäßig. Der Anhang mit der Beispiel-Dreiheit ist sehr interessant. Meine Erkenntnis hieraus ist, dass man die Anweisungen sehr menschlich schreiben kann, also ohne alles übertrieben genau und präzise darstellen zu müssen. Es geht hier immerhin um Menschen, die das interpretieren müssen, und nicht um einen Computer. Auch wenn ich den Computer als den perfekten Sklaven sehe, der solche wiederholten Tätigkeiten immer wieder perfekt durchführen kann.

Fazit: interessant, aber nicht weltbewegend


Instant Systems: Foolproof Strategies That Let Your Business Run Itself

von Bradley J. Sugars
160 Seiten
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Das Thema dieses Buches ist Systematisierung von Unternehmungen. Der Autor beschreibt wie man ein Unternehmen in ein System übersetzt, so dass es sich mit gering qualifiziertem Personal führen lässt und ohne den Besitzer funktionieren kann. Das sind gute Voraussetzungen, um das Geschäftsmodell zu multiplizieren und ein Franchise aufzubauen.

Der Autor beschreibt, was man systematisiert, wie man das tut und wie man das System implementiert ohne eine Panik auszulösen.

Fazit: interessanter Lesestoff, wenn auch nicht gut auf Internetstartups anwendbar


The E-Myth Revisited: Why Most Small Businesses Don’t Work and What to Do About It

von Michael E. Gerber
268 Seiten
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In diesem Buch beschreibt Gerber das Problem kleiner Unternehmungen: das der Techniker als einer der drei Subpersönlichkeiten die volle Kontrolle hat. Die anderen beiden sind der Manager und der Entrepreneur. Das ist ja eine bekannte Unterscheidung. Der Techniker wird andernorts als Fachkraft referenziert. Laut Gerber werden alle drei in gleichen Maßen für ein erfolgreiches Unternehmen benötigt.

Im Weiteren schlägt er vor, dass man sein Unternehmen als Prototypen für ein Franchisesystem ansehen sollte, auch wenn man das garnicht vor hat ein solches zu gründen. Also Systeme für alles erstellen – Operation Manuals. Das erlaubt einem Personal einzustellen, dass nicht von vorneherein qualifiziert ist, und doch das eigene (Qualitäts-)Ziel zu erreichen.

Er hat noch einige interessante Anmerkungen zum Franchising gemacht, allerdings soll das Buch die Fragen benennen, die der Unternehmer stellen muss, und nicht die Antworten darauf geben.

Das Buch hangelt sich an einem Fallbeispiel einer Bäckerei entlang. Teils wird auch ein Hotelbetrieb auseinandergenommen. Es liest sich flüssig, lässt aber viele Fragen offen.

Fazit: interessante Ansätze


Der Weg zum erfolgreichen Franchisegeber: Wie Sie die magische Hürde von 25 Franchisepartnern überwinden

von Stefan Merath
117 Seiten
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Dieses Buch liest sich wie eine Vorgängerversion von Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer. Wie Sie und Ihr Unternehmen neue Dynamik gewinnen, was es vielleicht auch ist. Nur ist es diesmal kein Softwareunternehmer, sondern ein Weinladen-Franchisegeber.

Die Franchise-relevanten Passagen sind an einer Hand abzählbar. Das wichtigste ist, dass die Franchise-Nehmer zusätzlich zu den Endkunden und dem Unternehmenskäufer zu den Kunden des Unternehmers selbst gehören und ihr Nutzen somit optimiert werden sollte.

Das Buch liest sich gut und ist an einem Nachmittag zu lesen. Man findet viel aus dem anderen Buch wieder, allerdings ist es dort elaborierter.

Fazit: lieber das neuere Buch lesen